Brain Painting: Kunst mit Köpfchen - DER SPIEGEL
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Brain Painting Kunst mit Köpfchen

Die Direktverbindung zwischen Hirn und Computer wirkt futuristisch - doch für viele vollständig Gelähmte ist sie schon heute das letzte Fenster zur Außenwelt. Neue Programme können Gedanken inzwischen gar in Kunstwerke verwandeln. Die Ergebnisse sind verblüffend.
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Brain-Painting-Gemälde von Angela Jansen: Patienten mit der Nervenkrankheit ALS können mit Hilfe einer Hirn-Computer-Schnittstelle allein per Gedankenkraft Kunstwerke erzeugen.

Foto: Angela Jansen
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Werkzeug: Die Patienten malen mit einer digitalen Malpalette, einer Computermatrix, die sie vor sich auf einem Bildschirm sehen. Darauf leuchten die verschiedenen Maloptionen hintereinander auf. Trifft das Leuchten diejenige Option, auf die sich der Proband gedanklich konzentriert, kommt es zu einer speziellen Hirnstromwelle im Gehirn. Diese wird von einem Messgerät registriert.

Foto: Bareither
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Brain-Painting-Werk von Adi Hoesle: "Man braucht Geduld, Vision und Energie."

Foto: Adi Hoesle
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Ganz ausgereift ist die Methode Forschern zufolge noch nicht: Die Matrix sei noch beschränkt, und damit die künstlerische Freiheit. Dennoch erleben ALS-Patienten dank des Verfahrens wieder das Gefühl, etwas zu schaffen - vielleicht sogar viel intensiver.

Foto: Adi Hoesle
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?