Bramsche: Überreste einer Schlacht - DER SPIEGEL
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Bramsche Überreste einer Schlacht

Es sind Zeugnisse einer Schlacht zwischen Germanen und Römern. Archäologen haben in dem Ort Bramsche einen Wall, der als Hinterhalt genutzt wurde, Pferdegeschirr, Lanzen und ein gläsernes Auge gefunden. Aber sind es wirklich die Überreste der legendären Varusschlacht?
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Ausgrabungen: Grabungsspezialisten arbeiten an der archäologischen Grabungsstelle des Museums und Parks Kalkriese zur Varusschlacht bei Bramsche (Kreis Osnabrück).

Foto: A2942 Ingo Wagner/ dpa
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Archäologin Susanne Wilbers-Rost: Die Leiterin der Ausgrabungen berichtete auch von einem Wall, den die Germanen vermutlich als Hinterhalt aufgebaut hätten.

Foto: DDP
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Metalldetektor: An dem Ort, wo sich vermutlich die legendäre Varusschlacht vor 2000 Jahren zugetragen hat, haben Archäologen weitere Hinweise auf die Kämpfe zwischen Römern und Germanen entdeckt.

Foto: A2942 Ingo Wagner/ dpa
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Fundstück: Susanne Wilbers-Rost zeigt den Brustanhänger eines Pferdegeschirrs aus Bronze mit Silberüberzug.

Foto: DDP
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Fundstück: Die Archäologen fanden unter anderem zwei römische Pferdegeschirranhänger, Münzen, Sandalennägel, Metallteile von Lanzen und ein Bruchstück eines gläsernen Auges.

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Ausgrabungen: Die neuen Grabungen in Bramsche-Kalkriese waren im Juli begonnen worden und sollen noch bis Oktober dauern. Nachweisen konnten die Archäologen den Verlauf des einstmals 400 Meter langen Walls durch Bodenverfärbungen in etwa einem Meter Tiefe. Der Wall bestand aus Holzstangen, Flechtwerk und Brettern.

Foto: A2942 Ingo Wagner/ dpa
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