Brandenburg: Fährmann an der Elbe - DER SPIEGEL
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Fährmann in Brandenburg Holüber!

Als Matrose ist Erich Butchereit um die Welt gefahren, hat Stürme auf hoher See erlebt und unzählige Häfen gesehen. Heute setzt er im brandenburgischen Lenzen viele Male täglich über die Elbe. Der 69-jährige Fährmann verbindet zwei Ufer, die noch immer mehr trennt als die bloße Entfernung.
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Fähre bei Lenzen in Brandenburg: Seit 1990 bringt die "Westprignitz" Autos und Fußgänger über die Elbe.

Foto: Oliver Lück
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Am Steuer steht oft Erich Butchereit. Vor 20 Jahren übernahm er die Fähre von der Stadt. Damals wurde auch die Brücke nur wenige Kilometer weiter eröffnet, die Einnahmen brachen ein. "So kann man nicht reich werden", sagt er,...

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...aber Butchereit kann den ganzen Tag auf dem Wasser sein, und das ist sein Reichtum.

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Zuhause am Deich: Butchereits Haus steht nur wenige Meter entfernt vom Fähranleger. Er und seine Frau haben das Grundstück mitten im Biosphärenreservat gekauft und mit einer Sondergenehmigung gebaut.

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Fährdienst an der ehemaligen Grenze: Früher durfte man nur mit einem Passierschein an die Elbe, Fluchtversuche waren auch in Lenzen nicht selten.

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Elbe: Butchereit verbindet nun die Ufer, die früher zwei Länder waren. Das brandenburgische Lenzen auf der einen, Pevestorf in Niedersachsen auf der anderen Seite.

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Der Fährmann: 1942 in Litauen geboren, kam Butchereit mit fünf Jahren nach Lenzen. Zehn Jahre lang fuhr er als Matrose zur See und arbeitete später beim Hochwasserschutz.

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"Westprignitz" im Einsatz: "Ich muss hier nicht mehr weg, ich bin schon mehr unterwegs gewesen als viele andere. Und auf meiner Fähre lerne ich viele Menschen kennen", sagt Butchereit.

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