Brandenburger Landtag eröffnet - DER SPIEGEL
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Festakt in Brandenburg Potsdamer Landtag eröffnet

Der brandenburgische Landtag hat offiziell seine Arbeit im neu errichteten Stadtschloss aufgenommen. Seit der Wende hatte der Landtag im Gebäude der alten SED-Bezirksleitung getagt. Nun wurde in Potsdam ein neuer Sitz für rund 120 Millionen Euro gebaut.
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Der brandenburgische Landtag hat offiziell seine Arbeit im neu errichteten Stadtschloss aufgenommen. Bisher hatte der Landtag seit der Wende im Gebäude der alten SED-Bezirksleitung getagt.

Foto: Oliver Mehlis/ dpa
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"Wir eröffnen nicht ein altes Schloss neu", sagte Bundestagspräsident Norbert Lammert während des Festakts. "Wir eröffnen das erste eigene Parlamentsgebäude in der mehr als tausendjährigen Geschichte Brandenburgs."

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Einen genauen Blick warf Lammert auch auf die Ausstellung des Malers Lutz Friedel, der 112 Bilder im neuen Landtag ausstellt. In der Schau sind unter anderem auch Anne Frank, Franz Kafka und Rosa Luxemburg zu sehen. Dass sich auch Adolf Hitler - nahezu unkenntlich gemacht - unter den Porträts wiederfindet, hatte im Vorhinein für Diskussionen gesorgt.

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Auf den rund 200 roten Sesseln und Sitzen im strahlend weißen Plenarsaal hatten die gut 80 Abgeordneten und mehr als 100 Ehrengäste Platz genommen.

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Unter den Gästen waren auch Zeitzeugen, die in den Jahren 1959 und 1960 mutig gegen den von der DDR-Führung angeordneten Abriss der Schlossruine protestiert hatten.

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Die Liste der Ehrengäste war lang: Zur offiziellen Eröffnung des neuen Landtags in Potsdam kam auch TV-Moderator Günther Jauch

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Für den Architekten des Landtages, Peter Kulka, gab es Sportschuhe in den brandenburgischen Landesfarben - überreicht von Landtagspräsident Gunter Fritsch.

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Der Landtag war im Herbst nach gut drei Jahren fertiggestellt worden. Nachdem es zunächst heftige Kritik an den Baukosten in Höhe von rund 120 Millionen Euro gegeben hatte, erntete Architekt Peter Kulka dann viel Lob.

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