Brandts Rücktritt - DER SPIEGEL
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Brandts Rücktritt "Brandt muss weg"

Am 23. März 1987 kündigte Willy Brandt seinen Rücktritt vom SPD-Vorsitz an, weil er seine favorisierte Parteisprecherin Margarita Mathiopoulos nicht durchsetzen konnte. Es war nicht nur das Ende einer legendären Ära, sondern auch der Beginn einer andauernden Führungskrise bei den Sozialdemokraten.
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Willy Brandt vor der UNO: Willy Brandt am 26. September 1973 bei seiner ersten Rede vor der UN-Vollversammlung nach der Aufnahme der beiden deutschen Staaten (BRD und DDR) in die Vereinten Nationen.

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Brandt, Kennedy und Adenauer: Willy Brandt in seiner Zeit als regierender Bürgermeister von Berlin während John F. Kennedys Berlin-Besuch mit Bundeskanzler Konrad Adenauer bei einer Fahrt in einem offenen Wagen durch Berlin. Höhepunkt des siebeneinhalbstündigen Aufenthalts von Kennedy in Berlin bildete seine Rede vor dem Schöneberger Rathaus. Mit dem legendären Satz "Ich bin ein Berliner" drückte Kennedy seine Verbundenheit mit den Menschen in der geteilten Stadt aus. Brandt galt damals als der "deutsche Kennedy".

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Willy Brandts Kniefall: Bundeskanzler Willy Brandt kniet vor dem Mahnmal, das den Helden des Aufstands im Warschauer Ghetto 1943 gewidmet ist. Die legendäre Geste markierte den Beginn des schwierigen Versöhnungsprozesses zwischen Deutschland und Polen. Als erster Bundeskanzler nahm Gerhard Schröder 2004 an den Gedenkveranstaltungen zum Beginn des Warschauer Aufstands gegen die deutsche Besatzung teil.

Foto: A0009/ DPA
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Führungstrio: Nach seiner Rede auf dem SPD-Parteitag in Berlin wird der Vorsitzende der SPD, Willy Brandt, beglückwünscht von Bundeskanzler Helmut Schmidt und dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Herbert Wehner.

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Ex-Ehepaar Pflüger und Mathiopoulos: 1987 trat Willy Brandt zurück, nachdem er Margarita Mathiopoulos nicht als Parteisprecherin der SPD durchsetzen konnte. Selbst treue Brandt-Gefährten wie Horst Ehmke und Egon Bahr konnten sich damals nicht für die 29-Jährige Verlobte von Friedbert Pflüger begeistern. Das Foto entstand nach der Scheidung der beiden 1997. Pflüger und Mathiopoulos hatten 1987 geheiratet und sich 2003 getrennt. Mathiopoulos musste nach einem Gerichtsurteil ihrem Ex-Mann nach der Scheidung 157.000 Euro zahlen.

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Bahr und Brandt bei Breschnew: Im September 1971 reist Willy Brandt gemeinsam mit Egon Bahr in die Sowjetunion. Die Gespräche mit Leonid Breschnew auf der Krim markierten einen weiteren Schritt in der Ausgestaltung der bilateralen Beziehungen ein Jahr nach Unterzeichnung des Moskauer Vertrags.

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Koalitionsgespräche von SPD und FDP: Der SPD-Vorsitzende Willy Brandt (l.) begrüßt FDP-Chef Walter Scheel vor Beginn der Koalitionsgespräche zur Bildung einer sozial-liberalen Koalition in Bonn am 1. Oktober 1969. Die Bundestagswahl am 28. September hatte der CDU/CSU zwar nur leichte Verluste beschert, aber SPD und FDP erreichten aber zusammen eine Mehrheit von zwölf Mandaten. Willy Brandt wurde erster sozialdemokratischer Kanzler der Bundesrepublik, Walter Scheel Außenminister.

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Barzel gratuliert Brandt: Willy Brandt wurde an diesem Tag fast gestürzt: Die CDU/CSU-Opposition hatte am 27. April 1972 unter der Führung von Rainer Barzel (l.) ein Misstrauensvotum gegen den Bundeskanzler der sozial-liberale Regierung eingereicht, waren aber gescheitert.

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AP

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