Brasilien: Apokalypse am Amazonas - DER SPIEGEL
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Brände in Brasilien Apokalypse am Amazonas

Die Rauchwolken der Brände im Amazonasgebiet verdunkeln den Himmel über São Paulo -und die Trockenzeit steht erst noch bevor. Brasiliens Staatschef Jair Bolsonaro flüchtet sich in Verschwörungstheorien.
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São Paulo vor wenigen Tagen: Am Nachmittag wird es plötzlich stockdunkel, Rauchwolken hängen über der Millionenstadt, schwarzer Regen fällt. Eine Folge der verheerenden Brände im Amazonasgebiet.

Foto: Andre Lucas/dpa
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Ein Waldbrand nahe der brasilianischen Stadt Porto Velho - eines von mehr als 70.000 Feuern, die seit Jahresbeginn in Brasilien ausgebrochen sind.

Foto: Ueslei Marcelino/ REUTERS
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Ein Satellitenbild der Nasa verdeutlicht das Ausmaß der Feuer. Graue Aschewolken hängen über großen Teilen Südamerikas.

Foto: AFP PHOTO / NOAA/NASA/HANDOUT
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Die Brände sind eine Folge der Politik von Jair Bolsonaro. Der brasilianische Präsident macht NGOs für die Feuer verantwortlich.

Foto: Marcos Correa/Presidencia Planalto/dpa
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Dieses Satellitenbild zeigt einen Brand in der Nähe der Stadt Porto Velho im brasilianischen Regenwald.

Foto: Maxar Technologies/ AP
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Der Bundesstaat Amazonas hat inzwischen einen Krisenstab eingerichtet. In Acre überlegt der Gouverneur, den Umweltnotstand auszurufen, weil die Feuerwehr mit den Löscharbeiten nicht mehr nachkommt.

Foto: Ueslei Marcelino/ REUTERS
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Es deutet alles darauf hin, dass ein Zusammenhang besteht zwischen der zunehmenden Abholzung und den vermehrt auftretenden Feuern.

Foto: ROGERIO FLORENTINO/ EPA-EFE/ REX
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Verschiedene Großgrundbesitzer hatten in einer lokalen Zeitschrift den 10. August öffentlich zu einem "Tag des Feuers" ausgerufen, um neue Weideflächen zu erschließen.

Foto: Porto Velho Firefighters/ EPA-EFE/ REX
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Die Tierwelt leidet unter den Folgen der Feuer: Ein Feuerwehrmann sorgt sich um ein Gürteltier, das durch einen Brand seinen Lebensraum verloren hat.

Foto: MATO GROSSO FIREFIGHTERS DEPARTMENT/ AFP
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Knapp 30.000 Menschen wurden seit Jahresbeginn wegen Atemwegsbeschwerden behandelt. Richtig schlimm, befürchten viele, werde es aber wohl erst, wenn im September offiziell die Trockenzeit beginnt.

Foto: Ueslei Marcelino/ REUTERS
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