Brasilien Eine Welt der Dünen
Bis zum Horizont erstrecken sich die Dünenrippen des Nationalparks Lençóis Maranhenses. Zwischen ihnen bilden sich in der Regenzeit tiefe Seen.
Bei Hochwasser bahnen sich Flüsse einen Weg durch die Dünen. Ihr Wasser ist oft trüb vom Tannin der Bäume am Oberlauf. Hier malt dieser pflanzliche Gerbstoff bizarre, marmorartige Muster in den Sand.
Nächtlicher Niederschlag hat den Sand verfestigt. So kann dieser Fischer mit dem Rad zum Markt fahren. Schon bald wird der Wind die Dünen aber wieder trocknen und sie nach Lust und Laune neu modellieren.
Dünenfeld in Nordostbrasilien: Die sandigen Wellen reichen teils kilometerweit ins Landesinnere, wie dieses Satellitenbild zeigt.
Dünen im Nationalpark Lençóis Maranhenses: Das hier gezeigte Gebiet erstreckt sich über rund zehn Kilometer.