Brasilien Kampf ums Präsidentenamt
Die Hände zum Siegerzeichen geformt: Marina Silva, Grünen-Kandidatin bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien, lässt sich in Rio Branco von ihren Anhängern feiern. Die frühere Umweltministerin erreichte bei der Wahl knapp 20 Prozent der Stimmen - ein Überraschungserfolg. Bei der Abstimmung verpasste die Favoritin Dilma Rousseff die absolute Mehrheit. In vier Wochen kommt es zur Stichwahl zwischen Rousseff und dem Sozialdemokraten José Serra.
Sie hatte auf einen Sieg im ersten Wahlgang gesetzt und muss jetzt in die zweite Runde: Dilma Rousseff. Die Favoritin des scheidenden Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva kam auf knapp 47 Prozent.
José Serra erhält eine zweite Chance: Der Sozialdemokrat erreichte bei der Präsidentenwahl knapp 33 Prozent. Er landete damit zwar deutlich hinter der Favoritin Rousseff - in vier Wochen stehen sich die beiden aber in einer Stichwahl erneut gegenüber.
Luiz Inácio Lula da Silva: Brasiliens scheidender Präsident ist der eigentliche Verlierer der Wahl - Lula wollte seine Favoritin Rousseff an der Staatsspitze sehen, aber sie verfehlte im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit.
Schlangestehen für die Abstimmung: Brasilianische Wähler warten am 3. Oktober vor einem Wahllokal in Rio de Janeiro.
Viel buntes Papier: Ein Hund sitzt in der brasilianischen Stadt Brasília auf einer Straße, die von Wahlwerbung übersät ist.