Braunkohleförderung Schwarzes Gold und blühende Landschaften
Zerstörte Landschaft: Die Kohleflöze liegen bis zu 230 Meter tief.
Giganten am Werk: Der Abbau der Kohle erfolgt mit riesigen Schaufelradbaggern.
Das Erbericher Kreuz: Am historischen Pfad um den Blaustein See steht das Erbericher Kreuz und erinnert an den verschwundenen Ort Erberich.
Inschrift auf einer Gedenktafel: Langendorf um 800 (Frankenzeit) gegründet, 1762 Errichtung eines Dorfkreuzes, 1977/78 zuletzt 177 Einwohner vor der Umsiedlung und Abbaggerung.
Die Kirche von Inden 1999: Inden ist der Braunkohle zum Opfer gefallen, der Ort wurde von 1991 bis 2003 umgesiedelt. Der Name lebt in dem neugeschaffenen Ort Inden/Altdorf fort.
Abbau und Nutzen auf einen Blick: Auf dem Foto ist der Rand des Tagebau Inden und das Kraftwerk Weisweiler mit rauchenden Schloten zu erkennen.
Vergessener Haltepunkt: Besonders deutlich wird hier die Entwicklung in einem aufgegebenen Ort. Nichts ist mehr wie früher. Beachtenswert ist auch der Name dieser Haltestelle.
Noch wird der Hof bewirtschaftet: Schade, dass man solche Güter nicht verpflanzen kann. In einigen Monaten steht hier kein Stein mehr auf dem anderen.
Der Innenraum der Kapelle St. Helena: Das Innere der Kapelle ist größer als dies von außen erkennbar ist. Außer der Bäuerin, die neben der Kapelle wohnt, hat keiner ein Interesse am Erhalt von diesem Kulturgut. Selbst das Freilichtmuseum hat abgesagt, Eifelverein und Heimatverein ebenfalls ohne ein Interesse. Die Kosten sind einfach zu hoch für eine Umsetzung. Nachfahrende Generationen werden anders denken - da bin ich mir sicher.
Neue Seebühne: Wo vor Jahren noch Bagger tätig waren, bekommen das renaturierte Gelände und der Blaustein See eine besondere Bedeutung für die Bevölkerung und auch für die Kunst. Hier werden bald Veranstaltungen stattfinden. Im Hintergrund ist das Kraftwerk von Weisweiler zu sehen. Hier wird die Braunkohle aus dem Tagebau Inden verstromt.
Alte Kapelle im neuen Inden: Für die Bewohner rund um den Braunkohletagebau ist der Verlust von Heimat Realität. Auch das Dorf von Gerd Heinrichs wurde dem Erdboden gleich gemacht. Aus dem alten Inden nahm er Dorfreste mit, um im neuen Inden daraus eine Kapelle zu bauen. Die Altarplatte war früher die Eingangsplatte der Gaststätte "Alt Inden". Das Kreuz ist aus der Altdorfer Kirche, die Madonna stand ursprünglich in einem Inderer Kloster. Die Erstellung der ganzen Anlage organisierten die Herren Gerd Heinrichs und Rudolf Esser Nobis und hatten viele Helfer dabei.
Das Kraftwerk Weisweiler überragt die ganze Landschaft: Der Aussichtspunkt vom Carl Alexander Park bietet eine tolle Aussicht in alle vier Himmelsrichtungen. Kein Bauwerk beeinflusst die Gegend so, wie das Kraftwerk in Weisweiler. Man muss allerdings 270 Stufen steigen,um hier oben hin zu gelangen. Die Halde bietet so eine tolle Bereicherung für die Bevölkerung, ein richtiges Naherholungsgebiet ist entstanden.
Herrenhaus direkt neben der Kapelle St. Helena: Dieses Haus war eine Einheit mit der Kapelle, erst später kam eine Trennung der Besitzverhältnisse. Auch von diesem Haus wird nichts mehr übrig bleiben. Die Bürger zahlen den Preis für die Energieversorgung. Allgemeinwohl geht vor Eigenwohl.
Außenansicht der "Alten Kapelle im neuen In den": Für die Bewohner rund um den Braunkohletagebau ist der Verlust von Heimat Realität. Auch das Dorf von Gerd Heinrichs wurde dem Erdboden gleich gemacht. Aus dem alten Inden nahm er Dorfreste mit, um im neuen Inden daraus eine Kapelle zu bauen. Alle Werkstoffe stammen aus Alt-Inden. Liebevoll wurden Stein für Stein neu vermauert und eingebracht. Am 23.10.2008 wurde im Regional Fernsehen ein Artikel über die Leistung der Herren Gerd Heinrichs, Rudolf Esser Nobis und ihrer Mitstreiter gesendet.
Absetzer in Betrieb: Ein Absetzer wird im Tagebau eingesetzt, um Abraum zu verkippen. Hierdurch werden die entstandenen Riesenlöcher mit Erdreich wieder gefüllt - neues Ackerland entsteht.
Autobahn-Verlegung: Mit einem Aufwand von 153,0 Mill. Euro wird die Strecke der A 4 auf 17,6 Kilometer Länge nach Süden verlegt. RWE Power beteiligt sich mit der Hälfte an den Kosten. Die Fertigstellung soll 2014 erfolgen.
Gedächtniskapelle Kirchspiel Lohn: Diese Kapelle wurde in den Jahren 2002/03 erbaut zur Erinnerung an die abgebaggerten Dörfer des Kirchspiels - Lohn, Pützlohn, Erberich, Fronhoven, Langendorf und das Rittergut Hausen - mit ihren beiden Kirchen St. Silvester in Lohn und St. Josef in Fronhoven. Die Kapelle steht genau an der Stelle, an der einst die Kirche von Lohn, der "Dom des Jülicher Landes", gestanden hat. Am 12. November 2001 konnte der erste Spatenstich erfolgen und am 29. Juni 2002 die Grundsteinlegung - genau 100 Jahre nach der Grundsteinlegung der alten Pfarrkirche. Am 25. Mai 2003 erfolgte die feierliche Einsegnung. Text Flyer "Gedächtniskapelle Kirchspiel Lohn".
Ein Mitbewerber am Horizont: Ganz in der Nähe vom Tagebau steht ein Windpark. Auf ganz andere Art wird hier Strom gewonnen. Zwei ungleiche Erzeuger im direkten Wettbewerb.
Kunst an der Zufahrtstraße zum Blausteinsee : Arbeit der Waldschule Eschweiler mit dem Thema "Fische im Wasser". Das Kunstwerk entstand unter den Händen der Klasse 8 B unter der pädagogischen Leitung von Annette Schwemmer und der künstlerischen Leitung von Angelika Keller und Bina Placzek Theisen.
Anmerkung: Kurz nach der Einweihung zerstörten Vandalen das Werk erheblich. Da noch Teile auf Lager waren, konnte man in kurzer Zeit alles wieder herrichten.
Gedächtniskapelle: Der Altar der Kapelle stammt aus der Lohner Kirche. Es handelt sich um den ehemaligen rechten Seitenaltar. Der ursprünglich gemauerte Unterbau des Altares wurde durch eine Holzkonstruktion ersetzt, die Peter Thelen aus Siersdorf nach alten Fotos gestaltete. Die farblichen Ausführungen stammen von dem Künstler Franz-Josef Pelzer. Er restaurierte auch den Altar, wobei der Charakter nicht verändert wurde. An Stelle der ursprünglichen Marmorplatte zwischen Altartisch und Altaraufsatz liegt jetzt eine marmorierte Holzplatte. Die linke Figur im Altaraufsatz stellt den heiligen Silvester dar, den Patron der alten (und zugleich neuen) Lohner Kirche, die rechte Figur die heilige Barbara, die Schutzpatronin der Bergleute. Diese Figuren sind erhalten geblieben, während die Darstellung der Heiligen Familie in der mittleren Altarnische leider unauffindbar ist. Deshalb hat Willi Naeven aus Neu-Lohn sie nach einem alten Foto neu geschnitzt und bemalt, den alten Abmessungen entsprechend. Text aus dem Flyer "Gedächtniskapelle Kirchspiel Lohn".
Tagebau Garzweiler: Schaufelradbagger 288 in Betrieb. RWE Power sandte dem Autor dieses imposante Foto zu.
Kutscher Hans Heinz mit Pferd Max: Die Kohlenhandlung Lürken beschäftigte ein Gespann, um die Kohlen und Briketts zum Endverbraucher zu liefern. Man sagte, die Beiden seien ein Herz und eine Seele gewesen
Rastplatz an der Kapelle: Direkt an der Gedächtniskapelle Kirchspiel Lohn steht diese Bank mit weiter Aussicht über den Tagebau Inden. In der Abendsonne war das ein sehr friedlicher Platz. Wo Schatten ist, ist auch Licht.
Nachfolge von Kohlen Lürken: Im Hause Lürken gibt es keinen Nachfolger für den Handel mit festen und flüssigen Brennstoffen. So verdient der Nachfolger Wilhelm Krumbach sein Geld damit, die "Klütten" vor die Kellerfenster der Kunden zu bringen.
Kohlen Preise auf ein Schild mit Ölfarbe gemalt: Es handelt sich hier nicht um Braunkohle. Ich war aber so begeistert von der Möglichkeit, das Preisschild im Flur der Familie Lürken zu sehen und ablichten zu dürfen. Steht es jetzt für das "Schwarze Gold" überhaupt. Die Steinkohle ist ja auch nur "ein wenig älter" als die Braunkohle.
Kohle von der Grube sofort in die Verbrennung: Deutlich sieht man hier den kurzen Weg, den die Braunkohle bis zur Verbrennung nimmt. Ganz links ist die Müllverbrennungsanlage von Weisweiler sichtbar. Hier landet der ganze Müll aus der Region, zur Zeit (2008) auch aus Neapel, im Ofen.
Neubau eines Braukohle Kraftwerks: Seit Anfang 2006 errichtet RWE Power am Standort Grevenbroich-Neurath zwei Braunkohlekraftwerksblöcke mit optimierter Anlagentechnik (BoA). Nach dem 2003 in Betrieb gegangenen Erstling in Niederaußem werden sie die Blöcke 2 und 3 dieser weltweit modernsten Bauart sein.
Noch stehen Teile der Kirche: Original Zeitungtext aus "Bote an der Inde" vom 13.12.1973. "Nach einem Knopfdruck von Sprengmeister Wendt fiel die alte Lohner Pfarrkirche in Schutt und Staub. 1904 war sie von der Eschweiler Bauunternehmung Faensen erbaut worden. An gleicher Stelle hatten im Lauf von Jahrhunderten schon vier andere Kirchen gestanden. Bei der Explosion verdunkelte sich der Himmel über Lohn. Eine Staubfontäne deckte die umliegenden Häuser ein. Zahlreiche Bürger verfolgen am Dienstag, den 12.12. 1973 um 12.15 Uhr das historische Ereignis. Mit Wehmut im Herzen, denn der ganze Ort muss dem Braunkohleabbau weichen."
Eindrücke aus dem Kirchspiel Lohn: Die Postkarte stammt von einem Herrn Wulff aus Lohn. Zu sehen sind darauf der Kinderspielplatz, eine Dorfkneipe und der Laden für Lebensmittel und Kleinigkeiten des täglichen Bedarfs. Die Karte stammt aus den dreißiger Jahren und war im Dorf weit verbreitet. Herr Wulff verstarb in den sechziger Jahren.
Das "Küsters Kreuz": Die Inschrifttafel wurde von uns - also vom Förderverein - neu geschaffen, die ursprüngliche Inschrift war nicht mehr zu erkennen. Wir haben das Küsterskreuz rekonstruiert und im Jahr 2006 neu aufgestellt. Das Kreuz wurde im Jahre 1767 errichtet von Johann Petrus Balchram der in den Jahren 1728 - 1767 Küster in Lohn war.
Brikettfabrik und Kraftwerk: Vor der Silhouette der Schornsteine und Kühltürme der früheren BIAG "Zukunft" ist ein Landwirt mit der Egge auf dem Feld zu sehen. Der Bauer und das Kraftwerk gehören der Vergangenheit an. Auf den gebliebenen Feldern arbeitet der Traktor und das Kraftwerk ist lange ersetzt worden durch das Kraftwerk in Weisweiler. Es wird betrieben durch RWE Power, verstromt wird die Braunkohle aus dem Tagebau Inden.
Optimierte Anlagentechnik: Bei dem Bild handelt es sich um eine Aufnahme der BoA (Braunkohlenblock mit optimierter Anlagentechnik) am Standort Niederaußem. Nach dem 2003 in Betrieb gegangenen Erstling in Niederaußem werden sie die Blöcke 2 und 3 dieser weltweit modernsten Bauart sein.
Das älteste Haus in Erberich: Auf der Abbildung sieht man das Gehöft der Familie Mürkens. Es wurde im 17. Jahrhundert erbaut und war das älteste Haus in Erberich. Im Jahre 1870 errichtete der Urgroßvater von Arnold Mürkens sein "Eigenheim" neben dem kleinen Bauernhof. Die Fassade ist im Hintergrund noch zu sehen.
Louise, älteste Brikettfabrik Europas: Beim Betreten des Fabrikgeländes entsteht der Eindruck, "Louise" könnte morgen wieder in Bertrieb gehen, also wieder Brikett herstellen. Aber wer heizt heute noch mit Kohle? Sie ist 1982 in Betrieb gegangen mit einer bescheiden Produktion von 600 Tonnen am Tag. Ihre großen Schwestern stellten das 15-fache her. 1991 wurde "Louise" stillgelegt und 1992 zum technischen Denkmal erklärt.
Marktplatz mit Kirche: 1904 war die Kirche St. Silvester von der Eschweiler Bauunternehmung Faensen erbaut worden. An gleicher Stelle hatten im Lauf von Jahrhunderten schon vier andere Kirchen gestanden. Bald sollte aber das Ende der Kirche und dem gesamten Ort nahen. Der Braunkohlen-Abbau vorderte von den Menschen die Aufgabe ihrer Heimat.
Sankt-Matthäus-Pfarrkirche von Pattern: Das Innenschiff der Katholischen Pfarrkirche St. Matthäus. Der Grundstein wurde am 27. September 1858 gelegt, 1860 wurde die Kirche fertig gestellt und am 8. August 1861 schließlich eingeweiht. Seit dem 10./11. Juli 1990 gibt es die Kirche nicht mehr.
Die älteste Brikettpresse: Bis 1991 lag die Tagesproduktion von Briketts bei 600 Tonnen täglich. Der Rohstoff Braunkohle wurde in der Umgebung von "Louise" gefördert. Heute ist die Fabrik ein Museum und die Maschine ein Kleinod für Technikbegeisterte.
Der Mittelpunk des Dorfes: Die Außenansicht der Katholischen Pfarrkirche Sankt Matthäus in Alt Pattern 1989. Der Abriss würde ohne Sprengstoff erledigt werden. Der angegebene Termin war der 16. Juli 1990, wurde aber vorgezogen. Bei einer Nacht- und Nebelaktion wurde der Abriss schon eine Woche früher begonnen. Alt Pattern verlor nun auch sein Gotteshaus.
Anmeldung eines Betriebes: Der Betrieb besteht seit dem Jahre 1927 und wird nach der Rückkehr aus der Evakuierung im Jahre 1945 weiter geführt. In ferner Zukunft wird dieser ganz geschlossen werden und keine Spuren hinterlassen. Aber wo eine Türe zugeht, wird eine andere geöffnet werden. So auch in diesem Fall, die Abbaggerung von Alt Inden eröffnet neue Möglichkeiten. Eine moderne Werkstatt wird entstehen.
Haus Bock: Das zweitälteste Rittergut Patterns scheint das Stammgut derer von Pattern gewesen zu sein. Das Wappenschild wird urkundlich erstmalig 1292 erwähnt. Im Herrenhaus gab es bemerkenswerte Ölgemälde und wertvolle Elfenbeinarbeiten.
Biag - Zukunft Brikettfabrik: Nach größeren Zerstörungen gegen Ende des Jahres 1944 waren die Brikettfabrik in Weisweiler und das Kraftwerk Zukunft 1947 wieder in Betrieb. Auf Initiative der britischen Militärregierung wurde Anfang der dreißiger Jahre das Kraftwerk Weisweiler neu errichtet, das in den folgenden 25 Jahren auf seine heutige Leistungsfähigkeit erweitert wurde.
Die Brikettfabrik von Lucherberg: 1819 wird Braunkohle auf dem Rittergut des Freiherrn von Goltstein in Lucherberg bei Inden zwischen Jülich und Eschweiler gefunden. 1826 werden aus der Goltstein-Grube bis zu 150.000 Briketts gewonnen. Sie wird 1869 stillgelegt, 1897 wird wieder mit dem Abbau von Braunkohle begonnen. Danach konnten keine Daten mehr gefunden werden.
Biag - Zukunft Brikettfabrik III mit Kesselhaus: "Das war Eschweiler / Weisweiler". Viele Menschen fanden hier Arbeit, der Umweltgedanke kam im Sprachschatz gar nicht vor. Wenn allerdings der Wind aus einigen Richtungen blies, durfte keine Wäsche auf den Leinen hängen. Weißes kam dann als Graues wieder in den Korb zurück, so schmutzig war die Luft.
Unverständlicher Abschied: Frau Frings erinnert sich daran, wie eines Tages die Schwiegereltern zu ihr und ihrem Mann kamen und meinten, es sei nun an der Zeit, endlich nach Pattern zurückzukehren. "Wir können doch hier nicht immer zu Besuch sein. Die alten Herrschaften konnten sich nicht mit dem Abriss eines ganzen Ortes abfinden." Das Bild zeigt den Schwiegervater von Frau Frings und den ehemaligen Bürgermeister Peter Mertens.
Lichtspiele Brikettfabrik : Dieses Schauspiel sah man bei klarem Wetter über viele Kilometer. Scherzhafterweise sagte man dann in Eschweiler während der Nachkriegsjahre, "Die Zukunft liegt im Osten." Weisweiler liegt in der Tat im Osten von Eschweiler und der Name Biag - ZUKUNFT - Brikettfabrik , gab den Anlass für diese Persiflage auf die Ost-West Beziehungen.
Einblick eine ehemalige Kfz-Werkstatt: Hier wird gerade eine Spur vermessen, viele Dinge konnte man 1970 noch mit einem Schraubendreher erledigen.
Biag - Zukunft Brikettfabrik arbeitet mit Volldampf: Ich kann mich noch daran erinnern, dass in meiner Kindheit auf den Zufahrtsstraßen zur Brikettfabrik, auf Hunderten Metern die Klütten-Lastwagen standen, um den begehrten Brennstoff abzuholen. Die Briketts kamen so frisch aus der Presse, dass sie noch dampften.
"Patterner Häuschen": An der Straßenkreuzung Inden/Eschweiler/Aldenhoven befand sich dieses angesehene Restaurant und Hotel. Viele Reisende machten dort kurz Rast oder übernachteten in einem der Zimmer.
Das Ende einer Ära: Der "Lange Heinrich", das Wahrzeichen von Weisweiler, fällt. Die Durchsetzung der Ölheizung in den sechziger Jahren bedeutete das Ende für viele Brikettfabriken im Rheinischen Revier, so auch für die Betriebe in Lucherberg und Weisweiler, die 1960 bzw. 1973 stillgelegt wurden. Das gleiche Schicksal traf das alte Kraftwerk Zukunft, das 1975 außer Betrieb genommen und später vollständig abgerissen wurde.
Hauptstraße von Inden nach Jülich: Einst einige wichtige Verbindung von Eschweiler in Richtung Jülich. Im Herbst standen hier die langen Schlangen der Bauern mit ihren Treckern. Die Anhänger waren mit Zuckerrüben beladen, die zur Zuckerfabrik in Jülich gebracht wurden. Heute geschieht das nur noch nach Terminabsprache, ohne die langen Wartezeiten.