Brexit / Irland / Rennpferde / - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Brexit Vergaloppiert

Schnelle Pferde bewundern, Wetten platzieren und ein schwarzes Bier trinken haben in Irland jahrelange Tradition. Jetzt fürchtet sich die Branche vor dem Brexit.
1 / 12

Die Republik Irland ist eng mit dem Vereinigten Königreich verbunden. Großbritannien nimmt einen großen Teil der irischen Exporte auf und ist der wichtigste Handelspartner. Nun fürchten die Rennbetriebe, dass durch den Brexit Handelsbarrieren zwischen Irland und Großbritannien eingeführt werden könnten.

Foto: CLODAGH KILCOYNE/ REUTERS
2 / 12

Das würde auch den Austausch von Rennpferden betreffen. 80 Prozent der irischen Pferdezüchtungen werden derzeit nach Großbritannien ausgeliefert. Zudem werden jährlich Zehntausende Rennpferde zwischen Großbritannien und Irland ausgetauscht, damit die Pferde an unterschiedlichen Rennen teilnehmen können. So wie hier beim Rennen in Killarney.

Foto: CLODAGH KILCOYNE/ REUTERS
3 / 12

Es könnten wieder Grenzkontrollen eingeführt werden, die den Austausch der Pferde verkomplizieren könnten. "Rennpferde sind hochsensibel, und es verunsichert sie, wenn sie zu Kontrollen an der Grenze mehrere Stunden festgehalten werden", sagt Jessica Harrington (links), eine irische Pferdetrainerin. Solche Kontrollen könnten die Leistungen der Pferde erheblich beeinträchtigen.

Foto: CLODAGH KILCOYNE/ REUTERS
4 / 12

Derzeit ist es den irischen Pferderennbetrieben erlaubt, Pferde ohne tierärztliche Voruntersuchungen mit Großbritannien auszutauschen. Das könnte sich mit dem Brexit ändern.

Foto: CLODAGH KILCOYNE/ REUTERS
5 / 12

"Wir sind eine Exportnation und sind darauf angewiesen, dass wir in unserem Handel mit Pferden nicht beeinträchtigt werden", sagt Henry Beeby, Chef des größten irischen Pferdezuchtbetriebs.

Foto: CLODAGH KILCOYNE/ REUTERS
6 / 12

"Im Gegensatz zu anderen Branchen können wir nicht auf neue Märkte ausweichen. Die Rennen Royal Ascot, Cheltenham, Aintree und Epsom können nicht mal eben so in andere Länder verlagert werden", sagt Beeby. Im Bild: ein verschwitztes Pferd nach einem Rennen.

Foto: CLODAGH KILCOYNE/ REUTERS
7 / 12

Irland gehört weltweit zu den größten Pferderennnationen. Beim Cheltenham Festival - einem der bedeutendsten Pferderennen überhaupt - stammten 19 der 28 siegreichen Pferde aus Irland.

Foto: CLODAGH KILCOYNE/ REUTERS
8 / 12

Szenen eines Rennens ins Lisburn, Nordirland.

Foto: CLODAGH KILCOYNE/ REUTERS
9 / 12

Auch irische Buchmacher und Wettbüros würden unter dem Brexit leiden.

Foto: CLODAGH KILCOYNE/ REUTERS
10 / 12

Eine Stallmeisterin führt ein Pferd zum Rennen.

Foto: CLODAGH KILCOYNE/ REUTERS
11 / 12

Pferderennen haben in Irland eine lange Tradition. Pferderennen gehören zur Grünen Insel wie Guinness, Folkmusik und Regen.

Foto: CLODAGH KILCOYNE/ REUTERS
12 / 12

Die Rennen erfreuen nicht nur Trainer und Reiter, sondern auch Hutmacher, Schneider, Juweliere und Gastronomen.

Foto: CLODAGH KILCOYNE/ REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?