Brian Jones Live fast, die young
Die "Rolling Stones" im Jahr 1964: Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts, Brian Jones und Bill Wyman (von li.). Zwei Jahre zuvor war die Band zum ersten Mal öffentlich aufgetreten.
Jones galt als genialer Musiker, beherrschte mehrere Instrumente und brachte Mick Jagger angeblich das Harmonikaspielen bei.
"Brian war am Anfang die treibende Kraft", sagte Charlie Watts später über den "Stones"-Co-Gründer. Jones habe die Band dazu gedrängt, so oft wie nur möglich aufzutreten. "Keith und ich haben uns das angeschaut und gesagt, 'Der ist ja bekloppt'", so Watts.
Jones, von Anfang an relativ isoliert in der Gruppe, und die Stones trennten sich 1969. Drei Wochen später starb Jones unter nie geklärten Umständen.
Jones produzierte sich als Lead-Gitarrist auf der Bühne so raumgreifend, dass sogar Mick Jagger gezwungen war, während des Singens am Mikro zu stehen.
Jetzt geht die britische Polizei neuen Hinweisen zum Tod Brian Jones' nach. Ein Journalist der Zeitung "Mail on Sunday" hat nach britischen Presseberichten den Behörden in Sussex umfangreiches Recherche-Material übergeben.