Briefmarkenhändler: Jetzt oder nie, Philatelie - DER SPIEGEL
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Briefmarkenhändler Jetzt oder nie, Philatelie

Echte Sammler kennen keinen Ruhestand. Seit fast einem halben Jahrhundert verkauft Gerhard Schröder Briefmarken und steht mit 71 Jahren weiter täglich in seinem kleinen Hamburger Laden - auch, weil er sich von seinen gesammelten Schätzen kaum trennen kann.
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Sammler und Händler aus Leidenschaft: Sein Geschäft hat Gerhard Schröder 1965 in Hamburg eröffnet, noch heute steht er als 71-Jähriger täglich im Laden und verkauft Briefmarken. Er sagt: "Ich bin einer der letzten Dinosaurier unter den Briefmarkenhändlern." mehr...

Foto: Helmut Reich
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Briefmarkenladen in Hamburg-Altona: "Raritäten haben nach wie vor ihren Markt", weiß Schröder. Insgesamt aber sind die Preise deutlich gesunken.

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Briefmarken, wohin man schaut: Die Kisten, Alben und Kataloge stapeln sich bis zur Decke. Gerhard Schröder hat Marken aus nahezu allen Ländern im Programm - aber inzwischen gibt es deutlich weniger Sammler als in den letzten Jahrzehnten, der Preisverfall macht den Händlern zu schaffen.

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Schrumpfende Branche: Schröder hängt an seinem Laden in einer Altonaer Seitenstraße, kann sich von seinen Schätzen nicht trennen. "Wenn ich schließe, dann verkaufe ich alles", sagt er. Aber ein paar Jahre möchte er schon noch durchhalten.

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Sammler seit Jahrzehnten: Schon als Kind traf sich Gerhard Schröder mit anderen Sammlern zum Tauschen, 1965 machte er sein Hobby zum Beruf. Heute steht Philatelie als Hobby bei jungen Leuten nicht mehr hoch im Kurs - und den Händlern gehen die Kunden aus.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?