Britney Spears: Ein Star und sein Abstieg - DER SPIEGEL
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Britney Spears Ein Star und sein Abstieg

Heute scheint kaum mehr nachvollziehbar, was Britney Spears noch vor wenigen Jahren darstellte: Sie war ein höchstbezahlter Popstar, ein Teenie-Idol. Früher Ruhm, den sie offenbar nicht verarbeiten konnte.
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Sie war jung, niedlich und kultivierte das Image des jungfräulichen Vamps. Britney Spears, geboren 1981 in Kenwood, Louisiana. 1999 wurde sie mit dem Hit "Baby one more time" zum Star. Das Album verkaufte sich innerhalb eines halben Jahres 20 Millionen Mal.

Foto: REUTERS/ Universal
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Im Frühjahr 2000 erschien mit "Oops! ... I did it again" Spears' zweites Album. Im selben Jahr wurde sie in Monte Carlo mit dem "World Music Award" ausgezeichnet.

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Die Vermarktungsmaschine rollte, Spears versuchte sich 2002 in "Not a Girl" als Schauspielerin.

Foto: REUTERS / Paramount Pictures
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Privat war 2002 kein gutes Jahr für die junge "Pop-Prinzessin": Sie trennte sich von ihrem Freund Justin Timberlake, ihre Eltern ließen sich scheiden.

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In der Öffentlichkeit tanzte Britney lange Jahre nicht aus der Reihe. Dann kamen Heirat, zwei Söhne, die Scheidung und der Zusammenbruch.

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Etablierte Stars, deren Karriere ins Stocken geraten war, schmückten sich gern mit Spears: Hier posiert die Sängerin bei den "MTV Music Video Awards" mit Michael Jackson.

Foto: AFP
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Ein weiterer PR-Coup: Spears und Madonna knutschten 2003 bei den "MTV Music Video Awards" - am Tag danach beherrschten Bilder wie dieses die Berichterstattung.

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Wo Britney Spears war, war die Presse. Als Donatella Versace 2003 ihre Frühlingskollektion händchenhaltend mit dem Popstar präsentierte, konnte sie eines guten Werbeeffektes sicher sein.

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Wie schnell eine neue, jüngere Generation einem Girlie-Star auf den Pelz rücken kann, merkte Spears in der eigenen Familie: Schwester Lynn folgte ihr 2002 ins Showgeschäft, moderierte Kindersendungen.

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Nach fünf Jahren Dauerpräsenz als Superstar begann im Januar 2004 Spears private Eskapaden. In Las Vegas heiratete sie völlig überraschend einen Jugendfreund - die Ehe wurde ebenso überraschend nur Stunden später annulliert.

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Noch einmal ging Spears im Frühjahr 2004 auf Tournee. Doch auch die Live-Auftritte konnten ihrem dritten Album "In the Zone" nicht den rechten Erfolg bescheren.

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Im September 2004 heiratete Britney Spears den Tänzer Kevin Federline. Ein Jahr später kam ihr erster Sohn zur Welt.

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Im November 2006 reichte Spears nach zweijähriger Ehe die Scheidung ein. Die junge zweifache Mutter schien nun jeden Halt zu verlieren. Sie feiert exzessiv und leichtbekleidet und liefert der Presse reihenweise Skandale.

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Im Februar 2006 lässt sich Spears den Schädel rasieren - in einem Tattoo-Studio. Kurze Zeit später besucht sie eine Reha-Klinik.

Foto: AP/KABC-TV
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Am 9. September fügt Spears ihren peinlichen Auftritten einen weiteren hinzu: Ihr "Comeback" bei den "MTV Music Video Awards" gerät zum Debakel.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?