Brüchiger Knochen: So entsteht Osteoporose - DER SPIEGEL
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Brüchiger Knochen So entsteht Osteoporose

Ein Niesen oder ein leichter Sturz genügen, um einen Knochenbruch auszulösen: An Osteoporose leiden Millionen Menschen in Deutschland. Auf dem europäischen Osteoporose-Kongress debattieren Ärzte über neue Therapien. Viele sind schon jetzt wirksam - doch es gibt noch einige Hürden.
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Grafische Illustration von gesundem Knochen (l.) und Knochen mit Osteoporose: Die Krankheit entsteht im Inneren des Knochens, Spongiosa gennant. Sie ist ähnlich einem Schwamm aufgebaut und besteht aus sogenannten Knochenbälkchen (Trabekel); in den Zwischenräumen befindet sich das Knochenmark. Bei der Osteoporose brechen die Knochenbälkchen vermehrt ein, die Hohlräume vergrößern sich. Das macht den Knochen spröde und porös - er bricht leichter.

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Trabekel im Inneren des Knochens (Illustration): Ist die Osteoporose weit fortgeschritten, können Knochen auch schon bei leichter Belastung brechen. Etwa beim Stolpern beim Heben schwerer Sachen. Auch die Wirbelkörper können brechen, was der Betroffene aber meistens nicht bemerkt.

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Abnehmende Knochendichte (Illustration): Je mehr Kalzium im Knochen steckt, desto dichter ist er. Mit zunehmendem Alter baut der Körper grundsätzlich mehr Knochen ab als auf. Ab etwa 50 beschleunigt sich der Knochenabbau. Das macht sich besonders bei Frauen bemerkbar, die mit Beginn ihrer Wechseljahre weniger Östrogen produzieren. Das Hormon hemmt den Knochenabbau.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?