Bud Spencer Ein Leben in Bildern
Carlo Pedersoli im Alter von wenigen Monaten: Der Mann, der später als Bud Spencer für Furore sorgen sollte, kam am 31. Oktober 1929 in Neapel zur Welt.
Pedersoli, hier im Jahr 1952, war ein herausragender Athlet. Obwohl er rauchte, schwamm er als erster Italiener die 100 Meter unter einer Minute. In seiner besten Zeit wiegt er 98 Kilogramm bei einer Körpergröße von 1,92 Metern. Später werden es fast 160 Kilogramm sein.
Zweimal nahm Pedersoli als Schwimmer an Olympischen Spielen teil: 1952 in Helsinki und 1956 in Melbourne. Hier ist er (l.) 1950 mit seinen Staffelkollegen Crugnola und Lucio Ceccarini zu sehen.
Perdersoli (r.) mit Teamkollegen bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki.
Mit seiner Ehefrau Maria Amato ist er seit 1960 verheiratet. Das Paar hat einen Sohn und zwei Töchter großgezogen.
Hobbypilot Bud Spencer 1975 bei einer seiner ersten Flugstunden.
Spencer hat Rechtswissenschaften studiert, er hält mehrere Patente, er arbeitete drei Jahre lang im Amazonas-Gebiet als Straßenbauer. Mit keinem seiner Abenteuer wurde er allerdings so berühmt wie in seiner Rolle als schwergewichtiger Haudrauf. Hier ist er 1973 als neapolitanischer Kommissar Rizzo zu sehen, genannt "Plattfuß". Der Film kam 1982 unter dem Titel "Buddy fängt nur große Fische" noch einmal in die deutschen Kinos.
Große Erfolge feierte Bud Spencer vor allem an der Seite seines kongenialen Partners Terence Hill. Einer wäre ohne den anderen kaum denkbar gewesen. Hier sind die beiden 1994 bei Dreharbeiten zum Film "Die Troublemaker" zu sehen. Es war der letzte gemeinsame Streifen des Duos.
Terence Hill heißt eigentlich Mario Girotti. Hier ist das Duo im Film "Das Krokodil und sein Nilpferd" zu sehen.
Spencer 1975 am Set von "Plattfuß räumt auf": "Ich war der Starke, der die Schwachen rächt", schreibt er in seiner Biografie.
Armdrück-Szene aus dem Film "Sie nannten ihn Mücke". Bud Spencer war nie zu schlagen.
"Sie nannten ihn Mücke" erzählt die Story eines ehemaligen Footballspielers, der sich widerwillig zu einem Comeback überreden lässt - und einer Gruppe junger Tagediebe zum Sieg gegen amerikanische GIs verhilft.
In den Filmen von Bud Spencer ging es immer rabiat zu - aber niemals brutal. Die aufwendig choreografierten Prügelszenen sollten die Zuschauer unterhalten. Blut und Tote? Fehlanzeige. Bud Spencer, das war Kino für die ganze Familie.
Bud Spencer 1973: Die Kritiker haben seine Filme immer nur belächelt.
Spaßvogel Spencer in Miami: Er sei nie ein Schauspieler gewesen, sondern immer ein Charakter, sagt der 81-Jährige.
Spencer bei seinem 78. Geburtstag in Berlin. Er war für eine Nebenrolle als Mafia-Pate in dem Film "Mord ist mein Geschäft, Liebling" in die deutschen Hauptstadt gekommen.
Nun erscheint seine Biografie "Mein Leben, meine Filme" auch in Deutschland. Bud Spencers Popularität ist ungebrochen. Zu einer ersten Autogrammstunde in Berlin kamen etwa 1500 Menschen.