Bundesliga-Analyse: Hoffenheim punktet bei Bayern München - DER SPIEGEL
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Bundesliga-Analyse Wie man bei den Bayern punktet

Hoffenheim war zu Gast bei Bayern München und konnte durch das 1:1 einen Punkt aus der Allianz Arena entführen. Die grafische Analyse zeigt, von welchem Klub sich die TSG inspirieren ließ.
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Doch zunächst zur Startformation der Münchener. Carlo Ancelotti rotierte im Vergleich zum Champions-League-Sieg in Eindhoven auf vier Positionen. Philipp Lahm (li.), Thomas Müller (re.), David Alaba und Joshua Kimmich saßen nur auf der Bank. Thiago Alcántara, Douglas Costa, Rafinha und Juan Bernat rückten in die erste Elf. Die TSG nahm nur einen Wechsel vor, für Lukas Rupp rückte Nadiem Amiri ins erste Glied.

Foto: Andreas Gebert/ dpa
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Julian Nagelsmann ließ seine Mannschaft hoch verteidigen. Durch das frühe Pressing wurden die Bayern auf die Außenpositionen gezwungen und dort isoliert. Das Zentrum wurde meist mithilfe des Deckungsschattens versperrt.

Foto: Matthias Hangst/ Bongarts/Getty Images
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Belohnt wurde der Gast durch die Führung in der 16. Minute. Kevin Vogt bediente durch die Mitte Nadiem Amiri, der legte zurück auf den heranstürmenden Kerem Demirbay, der den Ball perfekt traf und zur Führung einnetzte. Dabei lief auch bei Bayern einiges schief. Sie brachten keinen Druck auf den Passgeber Vogt, Rafinha machte erst den Stellungsfehler und griff dann nicht den Gegenspieler nicht an. Arturo Vidal ließ Demirbay ziehen, der sich über so viel Platz zum Torschuss freuen durfte.

Foto: Matthias Hangst/ Bongarts/Getty Images
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Demirbay (re.) war nicht nur Torschütze. Er spulte auch am meisten Kilometer aller Spieler auf dem Platz ab (12,72), beging die meisten intensiven Läufe und hatte die meisten Torschüsse seines Teams abgegeben (2).

Foto: Matthias Schrader/ AP
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Carlo Ancelotti machte an der Seitenlinie vor, wie es richtig geht. Sein Team fand in der ersten Hälfte kaum statt. Nur zwei Torschüsse aus dem Strafraum gab der FC Bayern in den ersten 45 Minuten ab.

Foto: Matthias Hangst/ Bongarts/Getty Images
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Gegen Augsburg reichte den Bayern die individuelle Qualität von Arjen Robben und Robert Lewandowski. Das Duo erledigte den Gegner fast im Alleingang. Die Bilanz des Duos gegen Hoffenheim fiel mager aus. Beiden gelang überhaupt kein Schuss auf das Tor von Oliver Baumann. Beide gewannen jeweils zwei Dribblings. Robben gab eine Torschussvorlage, Lewandowski derer zwei.

Foto: CHRISTOF STACHE/ AFP
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Die Wechsel von Thomas Müller für Arturo Vidal (69.), Kingsley Coman für Arjen Robben (78.) und David Alaba für Jérôme Boateng (82.) sorgte noch einmal für Wirbel im Angriffsspiel. Bayern überlud vor allem den rechten Flügel mit Müller und Coman.

Foto: CHRISTOF STACHE/ AFP
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Zwar gelang Müller in 22 Spielminuten verhältnismäßig mehr als Robben und Lewandowski in 77 beziehungsweise 90 Minuten. Müller gab zwei Torschussvorlagen, schoss einmal auf das Tor und traf einmal den Pfosten. In dieser Saison steht jedoch weiterhin die Null in der Spalte Bundesligatore des Thomas Müller.

Foto: MICHAEL DALDER/ REUTERS
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Am Ende fehlte den Bayern auch das Quäntchen Glück. Carlo Ancelottis Blick geht nun in Richtung Osten. In Leipzig spielt der derzeitige Bayern-Jäger Nummer eins. RB kann sich durch einen Sieg gegen Mainz punktgleich mit den Münchnern stellen.

Foto: Matthias Hangst/ Bongarts/Getty Images
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