Bundesliga-Analyse: Wie Gladbach Hertha BSC demontierte - DER SPIEGEL
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Bundesliga-Analyse Wie Gladbach die Hertha demontierte

5:0! Gladbach hat Hertha BSC demontiert. Trainer André Schubert kannte die Spielweise der Berliner genau - ebenso das Gegenmittel. Das zeigt die grafische Spieltagsanalyse. Außerdem: Kölns Pech bei 1899 Hoffenheim.
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André Schubert musste seinen Topscorer ersetzen. Der an einem Muskelfaserriss leidende Raffael führt mit 13 Treffern und zehn Torvorlagen gleich in zwei Kategorien innerhalb des Kaders der Borussia. Die Wahl des Trainers fiel auf André Hahn, der gegen Schalke vor 14 Tagen ein neunminütiges Comeback nach fünfmonatiger Verletzungspause gefeiert hatte. Es war nicht die einzige richtige Entscheidung des Trainers, der seinem Team ein klares taktisches Konzept mit auf den Weg gegeben hatte.

Foto: RALPH ORLOWSKI/ REUTERS
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Dieser Schuss zum 1:0 sollte nicht die einzige gefährliche Aktion Hazards bleiben. Beim dritten Gladbacher Treffer wehrte Jarstein einen Abschluss des Belgiers vor die Füße von Patrick Herrmann ab - der die Einladung dankend annahm. Das 4:0 markierte Hazard dann wieder selbst.

Foto: Bernd Thissen/ dpa
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Als Hahn in der zweiten Hälfte traf, war die Partie bereits entschieden. Zu harmlos waren die Gäste. Für den Stürmer war es erst der zweite Einsatz von Beginn an in dieser Saison. Insgesamt kommt Hahn nun auf neun Partien, in denen er drei Treffer erzielte. Bei einer durchschnittlichen Einsatzzeit von 31 Minuten ist das eine beachtliche Quote.

Foto: RALPH ORLOWSKI/ REUTERS
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Auch Dahoud verbuchte auf seiner Position einen SPIX-Bestwert für das Wochenende.

Foto: Getty Images
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Auch Herrmann war lange Zeit verletzt und wird von Schubert behutsam aufgebaut. Sechs Einsätze verbucht der Flügelspieler nun in diesem Jahr, wobei keiner länger als 25 Minuten andauerte. Eine Viertelstunde vor dem Ende staubte er zum 3:0 ab.

Foto: Stuart Franklin/ Bongarts/Getty Images
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Der Endstand bedeutete zugleich die höchste Niederlage der Hertha unter Pál Dárdai. Die Borussia rückt auf drei Punkte an die Hauptstädter heran und hat das klar bessere Torverhältnis auf seiner Seite.

Foto: Stuart Franklin/ Bongarts/Getty Images
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Die Kölner diskutierten nach dem Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit heftig mit Schiedsrichter Deniz Aytekin. Doch Kapitän Matthias Lehmann und seine Mitstreiter hatten keinen Erfolg und ärgerten sich, einen fast sicheren Sieg noch aus den Händen gegeben zu haben.

Foto: Dennis Grombkowski/ Bongarts/Getty Images
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Nur Simon Zoller traf für die Gäste. Der Stürmer hatte zuvor sechs Partien aufgrund einer Muskelverletzung im Oberschenkel aussetzen müssen.

Foto: Uwe Anspach/ dpa
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Aytekin hatte ein Foul an Kölns 19 Jahre altem Debütanten Lukas Klünter übersehen. Zudem monierte Kölns Manager Jörg Schmadtke das mangelhafte Fairplay des Gegners, der die Gelegenheit ausnutzte. Obwohl Klünter verletzt auf dem Rasen lag, leitete Hoffenheim den Angriff zum Punktgewinn ein.

Foto: Dennis Grombkowski/ Bongarts/Getty Images
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?