Bundesliga Comeback der Kellerkinder
Kellerduell: Werder Bremens Offensivspieler Eljero Elia (l.) und Stuttgarts Gotoku Sakai kämpfen um den Ball. Für beide Teams ging es um viel - der VfB hatte vor dem Spieltag nur einen Punkt auf dem Konto, Bremen hatte bereits einmal gesiegt.
Und Werder konnte zunächst auch gegen Stuttgart jubeln: Chelsea-Leihgabe Kevin De Bruyne brachte die Bremer mit einem schönen Schuss in Führung.
Und es kam noch besser für Bremen: Zlatko Junuzovic erhöhte noch vor der Pause auf 2:0.
Nach dem Wechsel dann ein anderes Bild: Der VfB war deutlich stärker als noch im ersten Durchgang - und das hatte Konsequenzen: Stuttgarts Angreifer Martin Harnik (l.) traf zum Anschluss.
Der Torschütze motivierte: Der VfB hatte im Anschluss noch einige Chancen - und kam tatsächlich noch zum Ausgleich.
VfB-Trainer Bruno Labbadia konnte durchatmen. Der Absturz ans Tabellenende ist verhindert worden. Weniger Freude dürfte er daran haben, dass Angreifer Harnik kurz vor Schluss die Gelb-Rote Karte sah. Auch der Bremer Assani Lukimya sah noch die Rote Karte wegen grobem Foulspiels.
Abstiegskampf gegen Europa-Ambitionen: 1899 Hoffenheim, bislang nur mit einem Punkt gestartet, empfing Hannover 96, das bereits zweimal siegen konnte.
Fehlstart: Hoffenheims Matthieu Delpierre sorgte für den ersten Treffer der Partie - allerdings köpfte er ins ins eigene Tor.
Doch Hannover konnte nur kurz jubeln. Fast im direkten Gegenzug traf Fabian Johnson zum Ausgleich für 1899.
In der zweiten Hälfte gelang Sejad Salihovic dann die Führung für Hoffenheim. Für die Entscheidung sorgte Daniel Williams nach starker Vorarbeit von Kevin Volland in der Nachspielzeit.
Es war vor allem für Trainer Markus Babbel ein befreiender Sieg, der nach dem schwachen Start ebenfalls in der Kritik gestanden hatte.
Schon am Samstag hatte mit dem Hamburger SV ein Club in der Krise den ersten Saisonsieg geholt.
Der HSV siegte überraschend gegen Dortmund, das zuvor in 31 Partien in Serie ohne Niederlage geblieben war.
Entsprechend groß war der Frust beim BVB, die Hamburger hingegen jubelten.