Herthas Sieg in Köln Geniestreich der Stürmer
Jubel bei Hertha BSC: Die Mannschaft gewann 1:0 (1:0) beim 1. FC Köln und fuhr damit den ersten Sieg der Rückserie ein. Das Tor des Tages schoss Vedad Ibisevic in der 43. Minute. Damit bleibt Hertha weiterhin Dritter, der FC steht auf Platz neun.
Er kann nicht zufrieden sein: Kölns Trainer Peter Stöger sah einen schwachen Auftritt seiner Elf. Bereits im Derby gegen Borussia Mönchengladbach vor einer Woche (0:1) trat der FC harmlos auf. Dabei startete das Team gegen Hertha durchaus stürmisch.
Ging leer aus, hatte aber gute Chancen: Anthony Modeste scheiterte aus spitzem Winkel an Hertha-Keeper Rune Jarstein (7. Minute). Später trat der Stürmer wegen einer unfairen Szene in Erscheinung: Ellbogeneinsatz gegen Per Skjelbred - klare Gelbe Karte (52.). In der Schlussphase vergab er die größte Chance auf den Ausgleich und schoss an den Pfosten (82.).
Er hatte die erste gute Möglichkeit: Mergim Mavraj (rechts) schoss nach drei Minuten ins Außennetz. Sonst hatte er viel mit Herthas Stürmer Ibisevic in der Verteidigung zu tun.
War kaum zu verteidigen: Herthas Führungstreffer in der 43. Minute. Ibisevic versenkte ein Zuspiel von Sturmpartner Salomon Kalou aus knapp 14 Metern - eine feine Kombination.
Pal Dardais Plan in der Folge: viel Ballbesitz, viel verteidigen. Ging soweit auch auf. Glück sein Team, als Schiedsrichter Tobias Stieler aus Hamburg ein Handspiel von Skjelbred in der 73. Minute übersah. Es hätte Elfmeter geben müssen.
Umkämpft blieb es bis zum Schluss, nur Tore fielen keine mehr. Der Sieg der Berliner geht in Ordnung.