Bundesliga Drei Tore von Arnautovic, zwei Gesichter von Hoffenheim
Ruppige Anfangsphase: Beide Teams gingen in den ersten Minuten hart zur Sache. Hier spielt Hoffenheims Stephan Schröck unfair gegen Werder-Mittelfeldspieler Kevin de Bruyne.
1899-Keeper Koen Casteels hat nur das Nachsehen: Werder-Verteidiger Sebastian Prödl traf nach einem Kopfball von de Bruyne per Kopf zur 1:0-Führung.
Der Torschütze jubelte nach seinem Treffer ausgelassen.
Seine Teamkameraden waren auch schnell zur Stelle, schließlich hatte Werder in den vergangenen beiden Spielen nicht gewinnen können.
Doch diesmal sah vieles nach einem Sieg aus: Marko Arnautovic konnte noch vor der Pause den zweiten Treffer nachlegen. Hoffenheim-Verteidiger Beck schaute nur zu.
Noch vor dem Wechsel hatten die Bremer weitere Chancen, Nils Petersen (l.) vergab die Beste.
Nach dem Wechsel drehte dann aber Hoffenheim auf. Wie ausgewechselt wirkte das Team von Trainer Markus Babbel. Mit Erfolg: Sejad Salihovic erzielte kurz nach dem Wiederanpfiff den Anschlusstreffer.
Doch die Freude währte nur kurz: Arnautovic sorgte mit seinen Treffern Nummer zwei und drei für die Entscheidung zugunsten Bremens.
Wars das? Hoffenheim-Trainer Markus Babbel hat nach der Niederlage einen noch schwereren Stand. Fraglich, ob er beim nächsten Spiel noch auf der Bank sitzen wird.