Bundesliga-Relegation Alles oder Nichts
Seit der Saison 2008/09 müssen - oder dürfen - die deutschen Clubs wieder in Relegationsspielen nach der Saison um den Aufstieg oder Klassenerhalt in den Profiligen spielen. 2009 traf Energie Cottbus als Tabellen-16. der Bundesliga auf den Drittplatzierten aus der Zweiten Liga - den 1. FC Nürnberg. Entgegen dem landläufigen Glauben,...
...der Erstligist sei der Favorit, setzte sich Nürnberg nach einem 3:0 im Hinspiel auch im Rückspiel 2:0 durch (hier freut sich der Nürnberger Peer Kluge über den Treffer zum 2:0 durch Marek Mintal). Der "Club" machte...
....damit nach dem Abstieg in der Saison 2008/09 den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga perfekt.
Der Cottbuser Manager Steffen Heidrich (l.) und Mariusz Kukielka (r.) konnten es dagegen nicht fassen - einer starken Saison folgten die zwei bittersten Niederlagen des Jahres.
Gefeierter Held in Nürnberg war Trainer Michael Oenning (hier mit Krug in der Hand). Nach der Ablösung des bisherigen Coaches Thomas von Heesen zu Saisonbeginn und einem schwachen Start spielte die junge Mannschaft noch eine tolle Runde und wurde dafür mit dem Aufstieg belohnt. In der darauf folgenden Erstliga-Saison...
...hatte Nürnberg jedoch wieder hart zu kämpfen. Nach einer schwachen Vorrunde musste Aufstiegs-Held Oenning gehen. Sein Nachfolger Dieter Hecking erreichte noch den 16. Platz - die Mannschaft musste erneut in die Relegation. Gegner diesmal der FC Augsburg mit Daniel Brinkmann (rechts im Bild). Christian Eigler, sein Gegenspieler in dieser Szene, entschied das Hinspiel mit einem Tor in der 84. Minute.
Auch im Rückspiel war der Erstligist die bessere Mannschaft. Zunächst erzielte Ilkay Gündogan in der ersten Hälfte die Führung für Nürnberg.
Eric Maxim Choupo-Moting (Mitte) sorgte mit einem verwandelten Foulelfmeter im zweiten Durchgang für den 2:0-Sieg und die Entscheidung. Der "Relegations-Spezialist" hatte es zum zweiten Mal in Folge geschafft, in den wichtigsten Spielen der Saison die Nerven zu behalten.