Wolfsburg besiegt Stuttgart Kraftakt mit dramatischem Ende
Zu ungewohnter Zeit trafen Felixs Magaths Wolfsburg und der VfB Stuttgart aufeinander: Weil Stuttgart am Montag zur Europa-League-Qualifikation nach Moskau fliegt, wurde die Partie auf den späten Samstagabend vorverlegt. Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia setzte weitgehend auf die Spieler, die im Hinspiel gegen Moskau erfolgreich gewesen waren, Magath baute sein Team im Vergleich zum vergangenen DFB-Pokal-Spiel um.
Von Beginn an lieferten sich beide Mannschaften einen Schlagabtausch auf Augenhöhe. Obwohl beide Teams auf einen den Führungstreffer drängten, verabschiedeten sie sich unentschieden in die Halbzeit. Jeweils ein Tor auf jeder Seite war wegen Abseits und Foulspiel nicht gegeben worden.
In der zweiten Halbzeit unterstrich Wolfsburg seine leichte Überlegenheit aus der ersten Hälfte, Stuttgart hatte weniger gute Chancen.
Der Großteil der Partie spielte sich jedoch im Mittelfeld ab. Beide Teams schafften es nicht richtig, ihre Stürmer in Szene zu setzen.
Dann ging es in die dramatische Schlussphase: Erst vergab Vedad Ibisevic für Stuttgart einen fragwürdigen Elfmeter und schoss anschließend den Ball auch noch über das Tor.
Kurz darauf traf Bas Dost zum erlösenden 1:0 für Wolfburg.
Wolfsburg ist für Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia eine der sechs besten deutschen Mannschaften in der Bundesliga, hatte Stuttgart-Trainer Labbadia vor der Partie gesagt. Gegen den VfB Stuttgart konnte die Magath-Elf diese Einschätzung ansatzweise bestätigen - und gewann am Ende verdient.