Bundeswehr in Not Freiwillige vor
Endlich mal ein klarer Auftrag: Unverdrossen rollen die Soldaten, Jeep für Jeep, in endlosen Karawanen über die afghanischen Passstraßen - und das unter den sengenden Strahlen der afghanischen Sonne.
Je aussichtsloser die Lage, umso entschlossener kämpfen sie.
Etwas umstritten in der Truppe ist die sogenannte geschossunterstützte Anwerbung.
Immer öfter liest man jetzt, dass junge Männer und Frauen spurlos verschwinden. Sie wollten nur mal kurz joggen gehen...
Wenn Sie jetzt gerade merkwürdige Schaufelgeräusche über sich hören, dann hat man Sie entdeckt.
Möglicherweise kann man mit einem geschickt ausgesuchten Tarnfederkleid den Schergen entkommen.
Vorsicht gilt aber in öffentlichen Schwimmbädern: Springen Sie nie in Gewässer, an deren Beckenboden schwarze Gestalten rumlümmeln.
Nur ganz ganz selten scheitern einzelne Missionen, wie etwa hier die nicht ganz durchdachte Anheuerung zweier Freiwilliger aus Russland.
Von ihrer spendablen Seite - so viel ist heute schon klar - wird sich die Bundeswehr zu Weihnachten zeigen.
Jeder Neuankömmling wird von den Werbern frenetisch gefeiert. Denn wer das Monatspensum von einem halben Neuzugang nicht schafft, ist schnell weg vom Fenster (wie etwa der unbekannte Soldat in der Mitte).
Werden wir also bald alle Freiwillige sein? Natürlich nicht! Zwei kleine Grasbüschel werden weiterhin Widerstand leisten.