Bundeswehr Krieg im Container
Schießausbildung im Simulator: Virtuelle Gegner in bis zu 800 Metern Entfernung
Major Klaus-Peter Bredehöft, Leiter des Simulatorenzentrums: "Es ist ein Unterschied, ob es in der Simulation regnet, oder ob ich sechs Stunden auf dem Marder stehe und mir kaltes Wasser langsam den Nacken runterläuft"
Nachgebildete Fahrerkabine eines Leopard 2 Kampfpanzers: Das virtuelle Terrain wird über Spiegel in den Innenraum weitergeleitet
Simulator-Sehschlitz mit Winkelspiegel: "Die Soldaten in den Ausbildungskabinen nehmen die Situation recht schnell als echt wahr"
Hauptmann Jens Schetelich im Simulator-Schützenturm: Drei Beamer projizieren das virtuelle Kampfgeschehen auf eine Leinwand
Simulator-Bild: "Jüngere Soldaten, die gerne Videospiele spielen, finden die jetzige Grafik zwar ein bisschen altbacken, aber wir sagen denen dann immer: Das hier ist eben kein Computerspiel"
Simulator-Leitstelle: Im Container werden Kriegshandlungen virtuell nachvollzogen, Offiziere überwachen die Übungen und steuern die Simulation
In der Leitungskabine: Ausbilder hören und sehen alles, was die Besatzung im Panzersimulator macht. Per Knopfdruck können sogar Motorschäden und Funkausfälle simuliert werden.
Stabsunteroffizier Christian Hoffmann: "Auch wenn es wie ein hoch entwickeltes Videospiel wirkt und wirklich Spaß macht, soll es ja kein Spiel sein. Es ist zu jedem Zeitpunkt eine Vorbereitung auf reale Situationen."