Bundeswehr Schlangentraining für den Auslandseinsatz
Markus Baur (links) leitet die Reptilienauffangstation in München. Hier zeigt er einem Bundeswehrsoldaten den Umgang mit einer Brillenschlange (Naja naja).
Für die Soldaten ist das Schlangentraining Teil der Vorbereitung auf einen Auslandseinsatz, damit sie im Ernstfall wissen, was angesichts einer Giftschlange zu tun ist. Hier ist eine Schildnasenkobra zu sehen.
Feste Stiefel sind schon mal ein guter Schutz gegen Schlangenbisse. Wenn die Soldaten dann noch mit dem Schlangenhaken umgehen und die Schlangenarten zuverlässig unterscheiden können (hier: eine Brillenschlange), sind sie zumindest im Hinblick auf Giftschlangen gut vorbereitet.
Ein Vorteil des Trainings in der Reptilienauffangstation in München: Hier können Soldaten die Tiere gefahrlos genau in Augenschein nehmen.
Der Umgang mit dem Schlangenhaken ist nicht leicht, die Soldaten trainieren deshalb ausgiebig die richtige Handhabung.
Markus Baur von der Reptilienauffangstation hat genug Erfahrung, um resolut mit der Brillenschlange umzugehen. Die Soldatin ist dagegen noch auf Abstand bedacht - bei giftigen Schlangen grundsätzlich keine ganz falsche Einstellung.