Expedition Bunte Artenvielfalt am Seeberg
Die Expedition der "Marion Dufresne" führt die Wissenschaftler des französischen Museums für Naturgeschichte zu den Walters-Untiefen 800 Kilometer südlich von Madagaskar. Dort erhoffen sie sich neue Erkenntnisse über die Tier- und Pflanzenwelt. Auf einer IUCN-Expedition zu Seebergen im südlichen Indischen Ozean im Jahr 2009 fotografierten Forscher diesen Kalmar.
Im November 2011 stieß eine IUCN-Expedition ebenfalls im südlichen Indischen Ozean auf diesen Schlangenstern aus der Familie der Gorgonen- oder Medusenhäupter (Gorgonocephalidae).
Damals war das Forschungsschiff "RRS James Cook" im Einsatz. Auf dem Bild ist zu sehen, wie ein Kran ein Gerät ins Meer lässt, das Wasserproben nimmt sowie Salzgehalt, Temperatur und Druck misst.
"Seeberge sind wie Oasen", sagt die Projektmanagerin der IUCN-Expedition, Aurelie Spadone. Sie würden ganz andere Lebensgemeinschaften beherbergen als der meist mit Schlick bedeckte Meeresboden. Auch diese Korallen, Seeanemonen und Manteltiere wie Seescheiden sowie Schwämme und Seelilien wurden an einem Seeberg aufgenommen.
Spadone war auf der Seeberg-Mission des Forschungsschiffs "RRS James Cook" im November 2011 dabei. Hier holen Besatzungsmitglieder ein Messgerät an Bord.
Auf dieser Expedition entdeckten Forscher diese Art aus der Familie der Gorgonien (Hornkorallen).
Das Heck des Forschungsschiffs "RRS James Cook". Dieses Jahr sind die Forscher mit der "Marion Dufresne" unterwegs. Insgesamt werden rund 70 Menschen an Bord sein.
Schon die Expedition im November 2009 führte die IUCN zu Seebergen im südlichen Indischen Ozean. Dort entdeckten Forscher diesen Zehnfußkrebs im Larvenstadium (Phyllosoma).
Auch andere Tiere wie diese Schneckenart (Carinaria lamarcki) wurden bei der Mission entdeckt.
Ebenso wie dieser nur bis zu acht Zentimeter große Kopffüßer aus der Gattung Wunderlampen (Lycoteuthis lorigera).
Auch diese Kalmar-Art (Stoloteuthis) kam den Forschern vor die Linse.