Burma: 100 Tage NLD-Regierung - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Burma 100 Tage NLD-Regierung

Seit 100 Tagen ist die Regierung von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi an der Macht. Viele alte Mitstreiter sind enttäuscht. Sie fühlen sich ausgeschlossen.
1 / 11

U Bo Bo, hier in seiner Galerie, ist seit Februar Abgeordneter der Nationalen Liga für Demokratie (NLD). Das erste Mal nach über einem halben Jahrhundert Unterdrückung durch das Militär durfte das burmesische Volk im vergangenen November seine Regierung selbst wählen.

Foto: Verena Hölzl
2 / 11

Die NDL bemüht sich, die Wahlkampfversprechen einzulösen. Hier steht U Bo Bos Assistentin vor den gespendeten Schulheften. Sie sollen an Arme im ganzen Land verteilt werden.

Foto: Verena Hölzl
3 / 11

U Bo Bo hat in seinem Wahlkreisbüro in einem wuseligen Wohnviertel von Rangun eine kleine goldene Büste der 71-Jährigen Parteigründerin Aung San Suu Kyi stehen.

Foto: Verena Hölzl
4 / 11

Ein Anhänger Suu Kyis zeigte bei einer Wahlkampfveranstaltung Flagge.

Foto: Verena Hölzl
5 / 11

Auch diese Frauen schwenkten vor dem Rathaus in Rangun Flaggen, als Zeichen der Unterstützung für die NLD.

Foto: Verena Hölzl
6 / 11

Suu Kyi wurde bei Wahlkampfveranstaltungen gefeiert wie ein Rockstar.

Foto: Verena Hölzl
7 / 11

Bereits um fünf Uhr morgens bildeten sich am Wahltag im November lange Schlangen vor den Wahllokalen. Die Menschen hatten Angst, nicht rechtzeitig zu kommen.

Foto: Verena Hölzl
8 / 11

Die NLD ist mittlerweile 100 Tage im Amt und gibt sich Mühe, der enormen Hoffnung, die das Volk in sie setzt, gerecht zu werden. Hier werden die Abgeordneten der Partei in Richtung Parlament gefahren.

Foto: Verena Hölzl
9 / 11

Eine Geste des Entgegenkommens war die Freilassung von politischen Gefangenen im April. Freunde und Verwandte warten in diesem Bild in Rangun darauf, sie in Empfang zu nehmen.

Foto: Verena Hölzl
10 / 11

Am Tag der Freilassung der politischen Gefangenen sieht man auch diesen Anhänger Suu Kyis. Er hat sich ihr Porträt auf den Kopf tätowiert.

Foto: Verena Hölzl
11 / 11

Eine Parlamentarierin im Januar 2016 bei einem Training: Demokratie kannte man nur von solchen Veranstaltungen, organisiert durch NGOs. Viele Aktivisten sind dennoch enttäuscht von der neuen Regierung und sehen keinen Fortschritt im Land.

Foto: Verena Hölzl
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?