Historischer Staatsbesuch Burma bejubelt Obama
Es ist der erste Besuch eines amtierenden US-Präsidenten in Burma: Barack Obama und Außenministerin Hillary Clinton bei ihrer Ankunft in Rangun.
Lächeln für die Kameras: Präsident Obama und Burmas Präsident Thein Sein. Der US-Präsident lobte die Öffnung des Landes. Die Reformschritte, die Sein eingeleitet habe, seien erst der Anfang eines langen Weges. Gleichzeitig machte er den Menschen Mut: "Aber wir glauben, dass der Prozess demokratischer und wirtschaftlicher Reformen, die hier eingeleitet worden sind, Burma unglaubliche Entwicklungschancen öffnet."
In seiner Rede an der Universität Rangun ermutigte der US-Präsident das Land, seinen Weg zur Demokratie weiter zu gehen. "Burmas bemerkenswerte Reise hat gerade erst begonnen", sagte Obama einer Halle voller Studenten.
Begeisterung auf den Straßen: Ein Mann schwenkt eine US-amerikanische Flagge. Die Menschen warten auf den Gast aus Washington.
Andere haben sich T-Shirts mit dem Konterfei von Obama angezogen und schwenken die US-Flagge. Zehntausende begrüßen den Präsidenten.
Küsschen vom Präsidenten: Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi empfängt Obama in ihrem Haus. Obama versprach Burma fortdauernde Unterstützung, wenn das Land auf Reformkurs bleibe. "Unser Ziel ist es, der Demokratisierung weitere Schwungkraft zu geben."
Obama und Clinton besuchen die Shwedagon-Pagode - den wichtigsten Sakralbau und das religiöse Zentrum Burmas. Das Gebäude gilt als Wahrzeichen des Landes.
Obama legt Blumen in der Shwedagon-Pagode ab: Das turmartige Bauwerk soll der Legende nach mehr als 2500 Jahre alt sein.