Ringbahn rund um Rangun Mitten in den Alltag Burmas
Ein buddhistischer Mönch wartet auf den Zug an der Yangon Central Railway Station: Circle Line heißt die Ringbahn um Rangun, die frühere Hauptstadt Burmas.
Alle 20 Minuten fährt ein Zug der Circle Line, 37 Stationen liegen auf ihrem Weg. Eine Fahrt vermittelt einen guten Einblick in den Alltag der Stadt und ihrer Menschen.
Wer mit der Ringbahn fährt, bekommt viel zu sehen: Sie führt vorbei an Wellblechhütten, Villen Gefängnissen und Märkten.
Viele Anwohner nutzen den Zug, um ihre Lasten zu transportieren: Körbe von Obst, Gemüse, Bündel von Hühnern.
Ein buddhistischer Mönch auf dem Hauptbahnhof: Ausländer zahlen rund 80 Cent für die ganze Strecke, Einheimische nur ein paar.
Warten auf die Abfahrt: Die Bahn hält nur wenige Sekunden, die Passagiere springen schnell auf und ab.
Junger Straßenverkäufer: Türen gibt es in den Zügen nicht. In den Sechzigern hat Deutschland 24 Lokomotiven nach Burma geliefert.
Wasserspinat in der Großpackung: Die Bahn führt mitten hinein in den burmesischen Alltag.
Ein junge buddhistische Nonne: Der Zug fährt nur rund 20 km/h. Schneller wird er auf der ganzen Tour um Rangun nur selten, die Gleise und das Signalsystem sind zu marode.