Burma: Schlafmohn als Existenzgrundlage - DER SPIEGEL
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Burma Schlafmohn als Existenzgrundlage

Opium ist für viele Landbewohner in Burma Lebensgrundlage. Seit einigen Monaten kämpft die Regierung verstärkt gegen das Rauschgift, zerstört Anbaufelder. Eine Fotoreportage zeigt, dass viele Familien damit vor dem Nichts stehen - und sich die Frage stellen, wie es weitergehen soll.
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Soldaten in Burma zerstören ein Schlafmohnfeld mit Stöcken. Die Regierung des Landes hat ihre Anstrengungen gegen Drogenanbau deutlich verschärft.

Foto: DAMIR SAGOLJ/ REUTERS
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Polizisten und Landbewohner zerstören gemeinsam ein Schlafmohnfeld nahe dem Dorf Tar-Pu.

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Nach getaner Arbeit gehen die Dorfbewohner nach Hause.

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Bäuerin Moe Mohm, 48, in ihrem Haus: Für die Witwe, die sechs Kinder versorgen muss, ist die Opiumproduktion die Lebensgrundlage - wie für viele andere Landbewohner. Moe Mohms Feld wurde jedoch von Soldaten zerstört. Fälle wie ihrer zeigen: Der Weg zu Frieden und Aufschwung in Burma verläuft durch die Schlafmohnfelder.

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Der Anbau von Schlafmohn, aus dessen Saft Opium hergestellt wird, ist im Vergleich zu anderen Pflanzen extrem ertragreich.

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Den Menschen muss eine echte Alternative zum Anbau von Schlafmohn geboten werden.

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Ein Kind der Akha: Gerade in entlegenen Regionen Burmas leben noch viele Bergvölker auf sehr traditionelle Weise.

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Polizisten auf Patrouille in den Bergen: Früher zwangen lokale Milizen Militär und Polizisten oft, die Mohnfelder in Ruhe zu lassen. Jetzt herrscht eine Waffenruhe.

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Die Behörden treiben den Kampf gegen die Opiumproduktion voran. In den vergangenen drei Monaten wurden viermal mehr Mohnfelder zerstört als im Rest des Jahres 2011.

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Das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) bemüht sich, neue Lösungen anzubieten, den Menschen eine Perspektive zu bieten für die Zeit, wenn die Mohnfelder zerstört worden sind. Diese Dorfbewohner beobachten ein Treffen einer UNODC-Delegation mit lokalen Interessengruppen.

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Ein befremdliches Lächeln: eine Frau der Volksgruppe Pa-O. Ihre roten Zähne zeugen vom Betelkauen, dem in Südostasien verbreiteten Genuss von Samen der Betelnuss mit Kalk- und Pflanzenextrakten. Der Konsum führt zu Wohlbefinden und dämpft den Appetit.

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Der Wandel Burmas ist in den ländlichen Gebieten oft noch nicht recht angekommen.

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Buddhistische Novizen in einem Tempel in Kyauk Ka Char.

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Mit Schlafmohnanbau verdienen die Dorfbewohner das Drei- bis Vierfache ihres Einkommens beim Anbau von Kartoffeln.

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Frauen vom Bergvolk der Akha: Ohne die Opiumproduktion haben sie nicht genug Geld, um Lebensmittel zu kaufen.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?