Burma: Taxifahrt in Rangun - DER SPIEGEL
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Burma Rangun aus der Regimekritiker-Perspektive

Er wurde im Gefängnis geschlagen und gefoltert, verbrachte 14 Jahre in Haft: Der Taxifahrer Shell hat die Grausamkeiten von Burmas Militärregime hautnah miterlebt. Nun bietet er Sightseeing-Touren für Touristen an, die zu den Orten seines Martyriums führen.
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Shell und Frau im Taxi: Der 44-Jährige hat 14 Jahre im Gefängnis verbracht. Heute zeigt er Touristen die Orte seiner Leidenszeit.

Foto: Anja Tiedge
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Vor der Shwedagon-Pagode demonstrierte er gegen die Regierung, als er 18 war. Er wurde verhaftet und ins berüchtigte Insein-Gefängnis gesteckt.

Foto: © Soe Zeya Tun / Reuters/ REUTERS
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Straßenszene in Rangun: Burmas bevölkerungsreichste Stadt hat rund 4,4 Millionen Einwohner.

Foto: © Reuters Staff / Reuters/ REUTERS
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Schneeweißes Gefährt: Shell hat aus der Not eine Tugend gemacht. Da Ex-Häftlinge es schwer haben, einen Job zu finden, gründete er mit zwei Leidensgenossen ein Taxi-Unternehmen, das besondere Touren anbietet.

Foto: Anja Tiedge
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Haus von Aung San Suu Kyi in Rangun: Shell setzt große Hoffnungen auf die populäre Oppositions-Politikerin.

Foto: © Soe Zeya Tun / Reuters/ Reuters
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Säuberungsarbeiten an der Pagode: In den vergangenen Jahren verzeichnete Burma einen erheblichen Anstieg der Touristenzahlen.

Foto: © Soe Zeya Tun / Reuters/ REUTERS
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Hier malt Shell einen Stadtplan auf, der zeigt, wo genau er 1988 demonstriert hat und von wo aus auf die Regierungsgegner geschossen wurde.

Foto: Anja Tiedge
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Shell lächelt selten - die Wärter haben ihm die Zähne ausgeschlagen, heute hat er ein künstliches Gebiss.

Foto: Anja Tiedge
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Schaulustige am Hauseingang: Viele Touristen besuchen den Wohnsitz von Aung San Suu Kyi - mehr als ein Blick aus der Distanz ist jedoch normalerweise nicht drin.

Foto: Anja Tiedge
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Essensstand am Wegesrand: Die Stadt hat sich verändert in den Jahren, die Shell im Gefängnis verbrachte.

Foto: © Minzayar Minzayar / Reuters/ REUTERS
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Auch in den kommenden Jahren wird sich hier wohl einiges tun: Immer mehr Unterkünfte entstehen für die ausländischen Besucher, immer mehr Einheimische sind im Tourismus tätig.

Foto: © Reuters Staff / Reuters/ REUTERS
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Die meisten Besucher kommen, weil sie ein südostasiatisches Land erleben wollen, das noch nicht so modern ist wie Thailand oder Vietnam.

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