Burschenschaften und Neue Rechte - DER SPIEGEL
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Völkische Ideologie in der Deutschen Burschenschaft Einheit, Freiheit, Rassismus

Erneut erregen Burschenschafter mit rassistischen Ausfällen Aufsehen. Sie durchweg als Neonazis abzustempeln, greift zwar zu kurz. Doch ihr Weltbild speist sich aus jenen Ideologien, die der ersten deutschen Demokratie den Todesstoß versetzten - und dem Nationalsozialismus den Weg bereiteten.
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Burschentag in Eisenach (Archivbild von 2012): Jahr für Jahr treffen sich die Burschenschafter. Interne Papiere offenbaren, welche extremistischen und rassistischen Positionen innerhalb der Mitgliedsbünde existieren. So sollte auch in diesem Jahr eine Art "Ariernachweis" diskutiert werden. Lesen Sie mehr... 

Foto: Michael Reichel / dpa
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Gereizte Funktionäre: "Hanebüchen" nennt Walter Tributsch (links) die Rassismusvorwürfe, er ist Pressesprecher des Dachverbandes Deutsche Burschenschaft. Der junge Mann neben ihm heißt Burkhard Mötz, er ist derzeit der offizielle Sprecher DB. Beide sind Mitglieder der Wiener Akademischen Burschenschaft Teutonia, die im Moment den Vorsitz im Dachverband innehat. Tributsch zufolge wurden die "Ariernachweis"-Anträge schließlich doch noch zurückgezogen. Lesen Sie mehr... 

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Archaische Traditionen (hier ein Archivbild von 2001): Immer wieder erregt die Deutsche Burschenschaft mit rassistischer Ideologie Aufsehen - doch sie als Neonazis abzustempeln, greift zu kurz. Doch ihr Denken basiert auf antidemokratischen Ideologien. Lesen Sie mehr... 

Foto: JENS MEYER/ ASSOCIATED PRESS
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Burschenleaks: Die Strippenzieher der rechtsextremen Burschenschaften planten bereits vor Jahren, den Dachverband ganz an sich zu reißen. Die liberaleren Bünde, die sich gegen allzu rassistische und völkische Ausfälle stellten, sollten aus allen leitenden Posten verdrängt werden. Entsprechende E-Mails tauchten auf dem linken Web-Portal Indymedia auf. 

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Putsch von rechtsaußen: Beim außerordentlichen Burschentag in Stuttgart vor einem halben Jahr ist die Deutsche Burschenschaft nach ihrem Bruderkampf noch weiter nach rechts gerückt. Zwar droht nun keine völkische Revolution, doch es gibt gute Gründe, das Treiben in den Verbindungshäusern zu beobachten. Dort könnte sich eine gefährliche Allianz von Rechtsextremen formieren. mehr... 

Foto: Franziska Kraufmann/ dpa
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