Burschentag in Eisenach 2013 - DER SPIEGEL
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Burschentag in Eisenach Marsch nach rechts

Sie marschieren mit Fackeln durch Eisenach, singen alle drei Strophen des Deutschlandliedes und behaupten, sie würden von den Medien diffamiert: Beim Burschentag pflegen die stramm rechten Akademiker der Deutschen Burschenschaft ihre archaischen Rituale.
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Fackelzug beim Burschentag: Jahr für Jahr treffen sich Mitglieder des Dachverbands Deutsche Burschenschaft in Eisenach.

Foto: Thomas Lohnes/ Getty Images
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Auf der Wartburg: Hier versammelten sich im Jahr 1817 Studenten, um ihren politischen Forderungen Nachdruck zu verleihen. In dieser Tradition sehen sich die Burschenschafter - den Ton in ihrem Verband geben aber rechtsextreme und völkische Ideologen an.

Foto: Bodo Schackow/ dpa
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Schrumpfender Verband: Der interne Erfolg der stramm rechten Burschenschafter ist teuer erkauft. Der Verband befindet sich internen Unterlagen zufolge desolatem Zustand.

Foto: Bodo Schackow/ dpa
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Fackelzug: Seit Donnerstag läuft der Burschentag in Eisenach nun offiziell, es ist das alljährliche Treffen der DB und ihr wichtigstes Beschlussgremium. Die Burschenschafter pflegen hier ihre archaischen Traditionen in historischer Kulisse.

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Weitestgehend abgeschottet: Schon in den Tagen vor den Aufmärschen durfte niemand Außenstehendes bei ihren Verhandlungen und Aussprachen dabei sein.

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Freitagabend in Eisenach: Etwa 400 Korporierte stampfen schweigend mit Fackeln in den Händen zu einem etwa 30 Meter hohen Turm mit Blick auf die Wartburg, der sich düster über die Stadt erhebt.

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Burschenschafterdenkmal: Später singen sie alle drei Strophen des Deutschlandliedes.

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