Burschentag in Eisenach Marsch nach rechts
Fackelzug beim Burschentag: Jahr für Jahr treffen sich Mitglieder des Dachverbands Deutsche Burschenschaft in Eisenach.
Auf der Wartburg: Hier versammelten sich im Jahr 1817 Studenten, um ihren politischen Forderungen Nachdruck zu verleihen. In dieser Tradition sehen sich die Burschenschafter - den Ton in ihrem Verband geben aber rechtsextreme und völkische Ideologen an.
Schrumpfender Verband: Der interne Erfolg der stramm rechten Burschenschafter ist teuer erkauft. Der Verband befindet sich internen Unterlagen zufolge desolatem Zustand.
Fackelzug: Seit Donnerstag läuft der Burschentag in Eisenach nun offiziell, es ist das alljährliche Treffen der DB und ihr wichtigstes Beschlussgremium. Die Burschenschafter pflegen hier ihre archaischen Traditionen in historischer Kulisse.
Weitestgehend abgeschottet: Schon in den Tagen vor den Aufmärschen durfte niemand Außenstehendes bei ihren Verhandlungen und Aussprachen dabei sein.
Freitagabend in Eisenach: Etwa 400 Korporierte stampfen schweigend mit Fackeln in den Händen zu einem etwa 30 Meter hohen Turm mit Blick auf die Wartburg, der sich düster über die Stadt erhebt.
Burschenschafterdenkmal: Später singen sie alle drei Strophen des Deutschlandliedes.