Busbahnhof Pripjat Endstation Nirgendwo
Streckennetz im Busbahnhof: Blau sind die Verbindungen in die umliegenden Dörfer eingezeichnet, rot Fernverbindungen.
Verfallene Ticketkassen: Bis 1986 steuerten Ikarus-Busse den Busbahnhof an. Sie verbanden die Werkssiedlung des Atomkraftwerks mit der Außenwelt, etwa mit der Hauptstadt Kiew im Süden und Mosyr im Norden, einer weißrussischen Gebietshauptstadt.
Sowjet-Comics im Wartesaal: Heute übersehen Besucher der Geisterstadt den alten Busbahnhof leicht, weil er jenseits des Checkpoints am Ortseingang liegt. Der Waldrand schiebt sich Jahr für Jahr näher an Pripjat heran - und hat die Busstation bereits überwuchert.
Schließfächer im Bahnhofsgebäude: Pripjat wurde erst 36 Stunden nach der Explosion des Reaktors evakuiert. In mehr als 1000 Bussen wurden die Bewohner in Sicherheit gebracht. Sie durften nur wenige Habseligkeiten mit nehmen.