Busbahnhof Pripjat: Endstation Nirgendwo - DER SPIEGEL
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Busbahnhof Pripjat Endstation Nirgendwo

Die Busstation Pripjat war einst die Anbindung der Stadt an die Außenwelt. Von hier aus fuhren täglich Linienbusse die umliegenden Dörfer, aber auch die Hauptstadt Kiew an. Heute dagegen übersehen Besucher leicht den alten Busbahnhof am Stadtrand, der umliegende Wald hat ihn schon lange überwuchert.
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Streckennetz im Busbahnhof: Blau sind die Verbindungen in die umliegenden Dörfer eingezeichnet, rot Fernverbindungen.

Foto: Konstantin Melnitskij
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Verfallene Ticketkassen: Bis 1986 steuerten Ikarus-Busse den Busbahnhof an. Sie verbanden die Werkssiedlung des Atomkraftwerks mit der Außenwelt, etwa mit der Hauptstadt Kiew im Süden und Mosyr im Norden, einer weißrussischen Gebietshauptstadt.

Foto: Konstantin Melnitskij
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Sowjet-Comics im Wartesaal: Heute übersehen Besucher der Geisterstadt den alten Busbahnhof leicht, weil er jenseits des Checkpoints am Ortseingang liegt. Der Waldrand schiebt sich Jahr für Jahr näher an Pripjat heran - und hat die Busstation bereits überwuchert.

Foto: Konstantin Melnitskij
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Schließfächer im Bahnhofsgebäude: Pripjat wurde erst 36 Stunden nach der Explosion des Reaktors evakuiert. In mehr als 1000 Bussen wurden die Bewohner in Sicherheit gebracht. Sie durften nur wenige Habseligkeiten mit nehmen.

Foto: Konstantin Melnitskij
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