Buschratten-Höhlen: Toilettenhaufen mit Geschichte - DER SPIEGEL
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Buschratten-Höhlen Toilettenhaufen mit Geschichte

Sie sieht aus wie ein Erdnussriegel und schmeckt süßlich - reinbeißen sollte man dennoch nicht: Die klebrige Masse aus Kot und Urin der Amerikanischen Buschratte ist für Wissenschaftler ein wahrer Schatz. Aus den Exkrementen lernen sie erstaunliche Dinge über den Klima- und Vegetationswandel.
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Buschratte: Das Tier ist von Natur aus sehr ordentlich und von großer Sammlerleidenschaft. Die zwischen 15 und 23 Zentimeter großen Nager, die vornehmlich im Wüstenklima der südwestlichen USA leben, bauen weitläufige Nester.

Foto: USGS / Ken Cole
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Die Behausung von Familie Buschratte: Eine Villa mit langen Gängen, Nesthöhlen, Speisekammern und Sonnenterrassen.

Foto: Julio Betancourt
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Amberat: Was aussieht wie Erdnüsse in Karamel und Schokolade, ist in Wirklichkeit der Toilettenhaufen amerikanischer Buschratten. Er steckt voll von Informationen über die Geschichte der näheren Umgebung und lässt sich oft zehntausende von Jahren zurückdatieren.

Foto: Julio Betancourt
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Forscher Betancourt am Eingang einer Rattenhöhle in der Sierra Juarez: "Wir möchten herausfinden, welche Pflanzen dort die letzte Kaltzeit überlebten, bevor sie dann nach Norden in die Sonorawüste vorrückten."

Foto: Mark Betancourt
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?