Cabrera Ziegeninsel ohne Ziegen
Nahezu unberührte Natur: Beim Wandern auf Cabrera eröffnen sich immer wieder schöne Ausblicke.
Vergessene Insel: Selbst die allermeisten Mallorquiner waren noch nie auf den "Ziegeninseln". Besucher können daher rund um Cabrera in menschenleeren Buchten baden.
Kostenlose Führungen: Parkwächter Biel Servera lebt seit 1993 auf der Insel. "Man muss die Einsamkeit wirklich mögen, um hier arbeiten zu können", sagt der 45-Jährige.
Gefängnisinsel: Der spanische König setzte während der Befreiungskriege gegen Napoleon Anfang des 19. Jahrhunderts 9000 französische Kriegsgefangene allein auf Cabrera aus. Nur 3600 überlebten die fünfjährige Gefangenschaft. Dieses Denkmal erinnert an sie.
Prachtvolle Farb- und Lichtspiele: Da es auf Cabrera nur sehr selten regnet, gelangen kaum Sedimente in das Wasser - im klaren Wasser haben Taucher so Sichtweiten von bis zu 50 Metern.
Eine andere Welt: Mit dem Massentourismus etwa an der Ostküste Mallorcas hat die Insel-Idylle auf Cabrera wenig zu tun.