"California Zephyr" Von Chicago zur kalifornischen Westküste
Weg durch die Wildnis: Der "California Zephyr" verläuft durch Weizenfelder und Farmstädtchen und mitten durch die Rocky Mountains.
Landschaftlich soll es Amtraks attraktivste Eisenbahnroute sein. Doch voll ist der "Zephyr" selten.
Im Zeitalter des Fliegens betreibt Amtrak, die staatliche Bahngesellschaft der USA, nur noch 15 Langstrecken über 1200 Kilometer.
Der Fernzug pendelt täglich von Chicago nach Emeryville in die Bucht von San Francisco - und in die andere Richtung.
Er kommt auch am Großen Salzsee bei Salt Lake City in Utah vorbei.
Viel Bahnhof für einen einzigen überregionalen Zug: die Union Station in Denver. Sie wurde kürzlich zum Knotenpunkt für den Nahverkehr gemacht.
Für viele der Passagiere ist der Weg das Ziel.
Unter den Passagieren sind viele Senioren.
Landschaft nahe Donner Lake: Sitzt man erst einmal auf seinem Platz, schleicht sich das Gefühl ein, dass Zeit keine Rolle spielt.
Halt in Omaha: Nach Amtrak-Angaben sind Langstreckenzüge nur zu 43 Prozent pünktlich. Im "Zephyr" stört das niemanden.
Bedrohte Art: Damit der "Zephyr" einen Dollar einspielt, erzählt ein Schaffner, müsse Amtrak 3,15 Dollar (2,80 Euro) ausgeben. Bislang waren sich alle Parteien über die Milliarden-Subventionen einig. Im neuen Haushaltsplan will die Trump-Regierung traditionsreiche Langstrecken künftig mit Bussen bedienen.