Call of Duty Black Ops 2 Screenshots - DER SPIEGEL
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Moral im Videospiel Töten oder verschonen?

Im Blockbuster-Shooter "Call of Duty: Black Ops 2" darf der Spieler vermeintlich moralische Entscheidungen Treffen. Kopfschuss oder Kniescheibe? Töten oder verschonen? Das Spiel ist bei weitem nicht das erste, das dies versucht - und es scheitert am eigenen Anspruch.
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"Call of Duty - Black Ops II": Der Militär-Shooter gehört zu einer der erfolgreichsten Spieleserien der Gegenwart. Allein am ersten Verkaufstag wurden mit dem Spiel 500 Millionen Dollar umgesetzt.

Foto: AP/ Activision
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In Deutschland verbotenes Spiel "Manhunt": Nur die Wahl zwischem schnellem und langsamem Töten.

Foto: Rockstargames
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"Manhunt" (in Deutschland verboten): Das Dilemma, das in vielen gewalthaltigen Spielen existiert, wird hier zum Thema gemacht - man kann nicht nicht virtuell töten. Höchstens, indem man aufhört zu spielen.

Foto: Rockstargames
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"Shadow of the Colossus": Das Spiel gilt bis heute zu Recht als Meilenstein. Es hat eine Botschaft die, bei aller Unterschiedlichkeit, eine gewisse Verwandtschaft zu "Manhunt" ans Licht bringt. Auch hier muss töten, wer weiterspielen will, mit zunehmend schlechtem Gewissen. Nur dass die Gegner hier gewaltige Kolosse wie dieser hier sind, verwunschene Kreaturen, die der Spieler erklettern und dann schlachten muss, um seine Liebe zu retten.

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"Spec Ops: The Line": In dem Spiel des deutschen Studios Yager gilt es zwar, Entscheidungen über Leben und Tod zu treffen - die haben aber keine Konsequenzen für den weiteren Spielverlauf. So soll verhindert werden, dass Spieler eine Entscheidung nur treffen, weil sie sich davon Vorteile im Spielverlauf versprechen.

Foto: 2K Games
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"Call of Duty: Black Ops II": Der Militär-Shooter stellt den Spieler ebenfalls vor quasi-ethische Entscheidungen, die sich aber auf die Wahl zwischen Töten oder Verschonen beschränken. Je nachdem, wie der Spieler sich entscheidet, verläuft das Ende des Spiels unterschiedlich.

Foto: Activision
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"Dishonored": In diesem Spiel aus dem Herbst 2012 bleibt dem Spieler ebenfalls die Wahl, allerdings weit grundlegender als bei "Call of Duty: Black Ops 2" oder "Spec Ops: The Line". Er kann jede Mission durchspielen, ohne einen einzigen Pixelgegner zu töten. Selbst die Ziele der Attentats-Aufträge, die die Spielfigur bekommt, lassen sich stets auf unblutige Weise aus dem Weg räumen - durch Intrigen etwa. Wer friedfertiger spielt, bekommt ein freundlicheres Ende zu sehen. Eingeführt haben die Möglichkeit, ohne virtuelles Blutvergießen zu spielen, andere, allen voran Hideo Kojima mit den "Metal Gear Solid"-Spielen.

Foto: Bethesda
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"Call of Duty: Black Ops 2": Zwischen den wenigen pseudo-ethischen Entscheidungssituationen explodiert vor allem viel.

Foto: Activision
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"Call of Duty"-Spielszene: Bei den Shooter-Titeln der aktuellen Generation ist die Kampagne, die Story, meist nur Beiwerk. Hardcore-Fans warten vor allem auf die Gelegenheit, in neuen Umgebungen und mit neuem Arsenal Multiplayer-Matches auszutragen.

Foto: Activision
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