Cameron-Nachfolge Diese Tories trauen sich
Innenministerin Theresa May: Im Anlauf zum Brexit-Referendum schlug sie sich zwar auf die Seite von Camerons Pro-EU-Lager, blieb aber zugleich EU-kritisch und hielt sich aus den Querelen weitgehend raus. Sie würde frühestens Ende 2016 einen Austritt Großbritanniens aus der EU beantragen.
Michael Gove galt bislang als treuer Unterstützer des ehemaligen Londoner Bürgermeisters Boris Johnson - bis er ihn nach dem Brexit-Votum scharf angriff und erklärte, selbst Premier werden zu wollen. Sein Manöver hat ihn in der Partei aber viel Vertrauen gekostet.
Stephen Crabb zog sich aus dem Rennen zurück und sprach sich für Theresa May als Vorsitzende aus. Der Arbeitsminister hatte in der ersten Runde 34 Stimmen geholt.
Auch Energieministerin Andrea Leadsom kündigte auf Twitter ihre Kandidatur an. "Lasst uns das Beste aus den Brexit-Möglichkeiten machen", schrieb sie auf Twitter. Sie war eine führende Vertreterin des Brexit-Lagers.
Der frühere Verteidigungsminister Liam Fox gilt als klarer EU-Gegner und Parteirechter, der Brexit ist aus seiner Sicht der einzig richtige Weg. Bei der Abstimmung unter den Tory-Abgeordneten hatte er mit 16 Stimmen die wenigsten Unterstützer und schied aus.