Campen im Auto: Der Wohn-Wagen - DER SPIEGEL
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Campen im Auto Der Wohn-Wagen

Bulli kann jeder. Das dachte sich ein Hamburger Wohnmobil-Vermieter und baute einen Pkw zum Camper um. Aber wie gut lebt es sich in dem Minimobil wirklich? Ein Selbstversuch.
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Die Hamburger Camper-Vermietung Vantopia bietet mit dem "Adventurer" einen Zwei-Personen-Camper im Pkw-Format an. Das Bett auf dem Dach und die Küche im Kofferraum - reicht das für einen ausgedehnten Camping-Trip?

Foto: Christian Frahm/ SPIEGEL ONLINE
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Der Adventurer steht auf der für Wohnmobile eher ungewöhnlichen Basis des Citroen C4 Cactus. Selbst mit dem Dachzelt ist der Camper noch deutlich unter zwei Meter hoch und passt damit in die Tiefgarage.

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Auf dem Campingplatz angekommen ist das Lager innerhalb weniger Minuten errichtet. Mit Glück zahlt man nur den Pkw-Tarif für den Platz.

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Am Dachzelt lässt sich eine kleine Markise befestigen, die vor Sonne und Nieselregen schützt. Bei Starkregen sollte man allerdings im Dachzelt selbst Unterschlupf suchen.

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Klein und funktional sind die mitgelieferten Campingmöbel. Stühle und Tisch lassen sich auf die Größe eines eingerollten Strandhandtuchs zusammenklappen und passen rechts in die Nische neben dem Küchenblock.

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Die Küche ist das Herzstück den Mini-Campers. Darin befinden sich alle Utensilien, die es für Frühstück, Mittag, Abendessen braucht. Der Kocher lässt sich rausnehmen. Für ein kleines Spülbecken war leider kein Platz mehr. Stattdessen gibt es eine faltbare Abwaschtasche.

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Ein eigenes Bordstromnetz hat der Adventurer nicht. Dafür aber faltbare Solarzellen, die genug Strom liefern, um Handy, Laptops oder Akkulampen laden zu können.

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Der Sitz hinten rechts ist der Kühlbox gewichen. Außerdem bietet ein kleines Staufach Platz für Kleinkram.

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Obwohl vier Personen im Adventurer Platz finden, reist man am komfortabelsten zu zweit. Auf der Rückbank kann man während der Reise Kleidung oder Waschutensilien lagern, auf die man öfter zugreifen muss.

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Ein weiteres Klappfach und noch mehr Platz für Küchenmaterial. Bretter, Töpfe, ein Sieb oder die Gaskartusche für den Kocher - alles hat im Camper seinen Platz. Das ist auch gut so, denn sonst wird es bei dem derart begrenzten Platzangebot schnell mal chaotisch.

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Hinter den Rücksitzen verbirgt sich weiterer Stauraum für das Gepäck oder andere sperrige Gegenstände. Hier lagert man am besten Dinge, die man weniger häufig benötigt.

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Das Dachzelt ist mit wenigen Handgriffen aufgestellt. Auf einer Liegefläche von 2,05 mal 1,30 Metern schläft es sich für Campingverhältnisse sehr komfortabel. Die Leiter wird während der Fahrt in der Dachbox verstaut.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?