Can-Musiker Holger Czukay im Interview - DER SPIEGEL
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Holger Czukay im Interview "Du spielst zu viele Töne"

Mit Can revolutionierte er die Rockmusik. Anlässlich der Neuauflage des Band-Gesamtwerks, seiner Soloalben und seines Projekts "Vampyrettes" spricht Holger Czukay über eine Zeit, in der Musik ein Happening und der Musiker ein Zufallsgenerator sein sollte.
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Holger Czukay - hier ein Foto von 1991 - spricht im Interview über die Anfänge von Can: "Alles, was wir gelernt hatten, wollten wir vergessen."

Foto: imago
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Holger Czukay, Jaki Liebezeit, Damo Suzuki, Irmin Schmidt und Michael Karoli: Die legendäre Kölner Krautrock-Formation Can Anfang der siebziger Jahre.

Foto: Keystone/ Getty Images
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Der deutsche Avantgarde-Komponist Karlheinz Stockhausen - hier ein Bild von 1985 - bei dem der Can-Musiker studiert hat: "Czukay, Sie denken zu viel."

Foto: Joe Schaber/ AP
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Vorbilder von Can waren einerseits Komponisten wie Stockhausen oder Edgar Varèse, die mit elektronischen Klangerzeugern und Tonbändern experimentierten.

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Nach dem Ende von Can veröffentlichte Holger Czukay acht Soloalben und diverse Alben mit befreundeten Künstlern - hier ein Bild von einem Liveauftritt aus dem Jahre 1998.

Foto: imago
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1980 spielte Czukay mit dem berühmten Produzenten Conny Plank (Bild) eine EP unter dem Namen Les Vampyrettes.

Foto: Holger Czukay
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Die Vampyrettes-Platte wurde seinerzeit nur eintausendmal gepresst. Nun erscheint sie bei Grönland Records als luxuriöse Vinylbox.

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"Mein Job bestand darin, die Leute hinters Licht zu führen", sagt Holger Czukay im SPIEGEL-ONLINE-Interview. "Diese ganze Philosophie, was ein Musiker artistisch können musste, das war mir nie wichtig."

Foto: Grönland
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