Carla Bruni First Lady mit Feingefühl
Junge Liebe: Carla Bruni und Nicolas Sarkozy besuchten im Dezember 2007 die Pyramiden von Gizeh - und verbrachten Weihnachten und Neujahr ...
... gemeinsam in Ägypten. Im Februar 2008, nur zwei Monate danach, heirateten die beiden.
Staatsbesuch bei der Queen: Sarkozy und Bruni sind Ende März 2008 bei Elizabeth II. zu Gast. Die Präsidentengattin ...
... tariert in solchen Situationen gerne mal die Taktlosigkeiten ihres Mannes aus; etwa wenn er bei der Queen ihr Händchen zu halten begann ...
... oder seine SMS während einer Papstaudienz checkte. Ihren neuen Gatten lässt sie bei solchen Staatsbesuchen oft wie einen kleinen hyperaktiven Jungen aussehen. Da stört es auch nicht weiter, dass ...
... ein Nacktfoto von ihr für knapp 60.000 Euro an einen Chinesen versteigert wird. Oder dass ...
... im Internet Millionen von Bildern kursieren, die sie leicht bekleidet zeigen - wie dieses Model-Bild von 1994.
Im Juli erschien ihre CD, Bruni teilte der Welt in ihren Liedtexten mit, dass sie "dreißig Liebhaber" gehabt habe und dass ihr Lover für sie sei wie eine Droge, "gefährlicher als kolumbianischer Schnee", also Kokain: eine Zeile, die den damaligen Außenminister Kolumbiens zu einer Beschwerde veranlasste. So etwas ist eine Zumutung ...
... für den Ehemann. Doch Sarkozy, der wenig Toleranz kennt wenn es darum geht, einen afrikanischen Autoknacker aus den Banlieues festzusetzen, scheint für diese Verwicklungen nur Wohlwollen übrig zu haben. Und das, obwohl ...
... in der Funktion der Präsidentengattin bis heute der Geist der Vormoderne fortlebt, es ist die traditionellste Rolle, die eine westliche Gesellschaft für eine Frau bereithält. Diese Rolle ...
... verlangt von ihr, da zu sein für den staatslenkenden Mann, ihm den Rücken frei zu halten, ein bisschen Geld für Wohltätiges zu sammeln und ansonsten ordentlich auszusehen.
Bruni über Sarkozy: "Es geht mir nicht um Macht bei Männern. Ich bekomme von seiner Macht nichts mit in unserem Familienleben, das wie jedermanns Familienleben ist, nehme ich an. Aber ich mag mutige Männer. Nicolas ist sehr mutig. Ich mag das an ihm. Natürlich hat er Ängste wie jeder, und er ist umsichtig, wachsam. Aber er zieht etwas durch, wenn es sein muss."
Bruni nimmt ihren Mann ständig in Schutz, wie vor kurzem bei "Wetten, dass ...?", als sie um Mitgefühl für Politiker warb, die unter unvorstellbarem Druck ständen und doch nur ihr Bestes versuchten. In solchen Momenten klingt Carla Bruni nicht wie eine Präsidentengattin, sondern wie eine Präsidententochter. Und dann ...
... verunglücken ihre Auftritte - wie auch hier, bei einem offiziellen Dinner in New York.