Carlo Mollino Foto-Enzyklopädie des männlichen Blicks
Ein Buch, das Frauen zeigt und dabei doch mehr von Männern als von Frauen erzählt: Ein Bildband mit Carlo Mollinos Polaroids bietet die gesammelten Werke eines sehr leidenschaftlichen Fotografen.
Der Italiener Carlo Mollino (1905-1973) war ein erfolgreiches Multitalent - seine geheime Leidenschaft aber galt der Inszenierung von Polaroids.
Foto: Carlo Mollino/ Damiani
Während Mollino als Architekt, Designer und Kunstheoretiker Karriere machte, arrangierte und fotografierte er nebenbei mit großer Leidenschaft Frauenakte.
Foto: Carlo Mollino/ Damiani
Mollinos Fotoinszenierungen sind an den klassischen Bildmotiven der Kunstgeschichte ebenso geschult wie an den ganz eindeutigen Posen des Rotlichtmilieus, das im katholischen Italien der Sechziger und Siebziger noch viel stigmatisierter war als heute.
Foto: Carlo Mollino/ Damiani
Viel mehr aber als über seine Objekte sagen Mollinos Polaroids etwas über den Blick des Fotografen aus.
Foto: Carlo Mollino/ Damiani
Es ist der typisch männliche Blick - der hat sich auch 40 Jahre nach Mollinos Tod nicht geändert.
Foto: Carlo Mollino/ Damiani
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?