Carpe Noctem: Freunde der Nacht - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Carpe Noctem Freunde der Nacht

Ein junger Konditor liebt das Naschzeug, da nimmt er Nachtschichten in Kauf. Für die Astronomin ist ein klarer Sternenhimmel ein Glückstreffer, den sie auskostet. Die Polizistin dagegen quälen Migräne-Attacken - Nachtarbeiter erzählen von ihren Jobs, von den Vorzügen und Tücken.
1 / 14

Spooooooky...: Hollywood-Klischees bringen schnell das Kopfkino zur Nachtarbeit in Fahrt. Die Realität ist meist unspektakulär. Aber besonders sind Nacht-Jobs schon. Im KarriereSPIEGEL erzählt ein Dutzend lichtscheue Gestalten, was sie an ihrer Arbeit lieben oder hassen, was sie freut oder schlaucht. mehr ...

2 / 14

Carolina von Essen, 29, ist Astronomie-Doktorandin und forscht an der Hamburger Sternwarte für ihre Dissertation. Nachts zu arbeiten findet sie "einfach wunderbar: Es ist so schön ruhig, wie eine Insel im Alltag." mehr ...

Foto: privat
3 / 14

Eine Polizistin, 41, in Hamburg, die ihren Namen nicht nennen will: Die Beamtin schiebt sei 19 Jahren Nachtschichten - sehr ungern. Denn das macht ihr körperlich schwer zu schaffen, vor allem durch Migräneanfälle. Außerdem "musste ich mein Sozialleben radikal runterfahren". mehr ...

Foto: Jens Ressing/ picture-alliance/ dpa
4 / 14

Onur, 18, macht in München eine Ausbildung zum Konditor. Das frühe Aufstehen kann er schlecht leiden, liebt aber das ganze Süßzeug. mehr ...

Foto: Mercedes Lauenstein
5 / 14

Michael, 40, ist Reinigungskraft am Münchner Flughafen und putzt nachts die menschenleeren Terminals. Eine stille, einsame Arbeit - aber "immer noch besser als beim griechischen Militär", findet er. mehr ...

Foto: Mercedes Lauenstein
6 / 14

Peter Merkle, 47, ist Kassierer an einer 24-Stunden-Tankstelle. Nachts arbeitet er schon seit acht Jahren - "nie hätte ich gedacht, dass mir das so viel Spaß machen würde". mehr ...

Foto: Anne Haeming
7 / 14

Kerstin Ruppersberg, 46, ist als Schlafwagenschaffnerin (Symboldbild) kreuz und quer durch Europa unterwegs, sie lernt viele Städte kennen. Kaltes, klares Wasser reicht ihr, um wach zu werden: "Bloß keinen Kaffee! Der ist Gift für den Magen." mehr ...

Foto: Deutsche Bahn
8 / 14

Nachtarbeit kann die Gesundheit schädigen, bietet aber auch Vorteile. Wie erleben die Betroffenen selbst ihre Arbeit zur nachtschlafenen Zeit? Bei KarriereSPIEGEL kommen sie zu Wort. mehr ...

9 / 14

Harriet Deris, 33, war drei Jahre lang Küchenchefin auf einer Jacht und schob regelmäßig die "Hunde-Schicht", bei der man nie die Sonne sieht. Wenn man die übernimmt, sagt sie, sei man ein harter Knochen. mehr ...

Foto: privat
10 / 14

"Ich hasse meine Arbeit", sagt Ugur Güven, 28, Warenpacker in den Münchner Großmarkthallen. "Mein Lebensrhythmus ist ungesund, nahezu zerstörerisch." mehr ...

Foto: Mercedes Lauenstein
11 / 14

"Ich arbeite ausschließlich nachts, weil das für mich nur Vorteile hat. In meiner Familie fehle ich nachts am wenigsten", so Sonja Kuklok, 46, Busfahrerin in Hamburg. Angst hat sie dabei keine: Es gibt einen Notrufknopf, und den habe sie noch nie gebraucht. mehr ...

Foto: Anja Tiedge
12 / 14

Carsten Pilz, 40, ist Studienleiter im Schlaflabor der Berliner Charité. Seinem Biorhythmus kommt die Nachtarbeit entgegen. Wichtig für die Gesundheit sei die Faustregel: "Man sollte ein Drittel seines Lebens schlafen." mehr ...

Foto: privat
13 / 14

Der Rettungssanitäter Christian Framberger, 43, wechselt zwischen Büro- und Fahrdiensten. Damit sehen die Schichten jeder Woche anders aus. "Hört sich komisch an", sagt er, aber: "Man gewöhnt sich daran, dass man sich an diesen Rhythmus nicht gewöhnen kann." mehr ...

Foto: Mercedes Lauenstein
14 / 14

Helmut Schulze, 63, Leiter der nächtlichen Zeitungsproduktion beim "Südkurier" in Konstanz, braucht die Adrenalinstöße, die kleine Pannen bei ihm auslösen. Seit 41 Jahren arbeitet er Schichtbetrieb: "Meine Freunde planen inzwischen um die Nachtschichten herum." mehr ...

Foto: Anne Haeming
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?