Dan Aykroyd über Carrie Fisher "Totales Heulen zu Weihnachtsliedern"
In den Achtzigern war Dan Aykroyd für eine Weile der Mann an Carrie Fishers Seite. Nun hat er sich über die im Dezember verstorbene Schauspielerin in einem Essay ausführlich geäußert.
Die beiden hatten auch in Filmen zusammengearbeitet. Dieses Bild zeigt eine Szene aus der Komödie "Showtime - Hilfe, meine Mama ist ein Star!" aus dem Jahr 1992.
Aykroyd bezeichnet in dem Essay ein gemeinsames Wochenende mit seiner früheren Freundin und Kollegin als "eines der mit Sicherheit großartigsten Ereignisse auf diesem Planeten, bei dem LSD eine Rolle spielte".
Fisher war Ende Dezember im Alter von 60 Jahren an einem Herzanfall gestorben. Ihre Mutter Debbie Reynolds starb einen Tag später. Beide wurden in Los Angeles beigesetzt.
Fisher war bekannt geworden als Darstellerin der Prinzessin Leia aus der "Star Wars"-Saga.
An der Seite von Mark Hamill (links) und Harrison Ford (rechts) spielte sie unter anderem in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter".
Carrie Fisher war am 21. Oktober 1956 in Beverly Hills zur Welt gekommen. Ihre Eltern waren der Sänger Eddie Fisher und die Schauspielerin Debbie Reynolds.
Fisher blieb ihrer Rolle als Prinzessin Leia jahrzehntelang treu und posierte schon mal mit einem Sturmtruppler. 2015 spielte sie erneut in "Das Erwachen der Macht".
Als 16-Jährige verfluchte sie es nach eigenen Angaben, die Tochter von zwei Hollywoodgrößen zu sein. Trotzdem habe es ihr zu einer Rolle verholfen, als sie sich als Debbie Reynolds' Tochter zu erkennen gab, bekannte sie später.
Am 17. Juli 1992 kam Fishers Tochter Billie Catherine Lourd zur Welt (rechts, bei der Premiere von "Das Erwachen der Macht" in Los Angeles). Vater ist der Talentscout Bryan Lourd. Carrie Fisher und Lourd waren von 1993 bis 1995 verheiratet.
Zuvor hatte sie bereits eine kurze Ehe mit dem Musiker Paul Simon geführt: 1983 geschlossen, 1984 wieder aufgelöst.
Fisher schrieb zahlreiche Bücher, darunter einige autobiografische Werke. Zuletzt war "The Princess Diarist" erschienen, in dem sie über das Geschehen hinter den Kulissen bei den Dreharbeiten zum ersten "Star Wars"-Film berichtet.
Laut Medienberichten hatte Fisher sich zuletzt für Dreharbeiten in London aufgehalten: Sie soll gerade die dritte Staffel der britischen Sitcom-Fernsehserie "Catastrophe" beendet haben.
In den sozialen Netzwerken trauerten Tausende Fans um die Schauspielerin. Viele Hollywood-Stars bezeichneten Fisher als begnadete Schauspielerin.