Castor-Transport Blockade bis zum letzten Kilometer
Einfahrt in Gorleben: Trotz des erbitterten Widerstands Tausender Atomkraftgegner hat der Castor-Tranpsort am Montagabend das Zwischenlager erreicht.
Atomkraftgegner hatten zuletzt in einem Camp in Laase ein Feuer entzündet, dessen Qualm auf die Castor-Strecke treiben sollte.
Letztlich litten vor allem die Atomkraftgegener des Camps "Musenpalast" unter dem Qualm der Feuer.
Im Bild löscht die Polizei in Laase Strohfeuer mit Wasserwerfern. In der letzten Stadt, die der Transport vor dem Ziel passierte, kam es noch einmal zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Beamten und Demonstranten.
Mehr als 1600 Castor-Gegner hatten zuvor die Zufahrtsstraße zum Zwischenlager in Gorleben mehr als 24 Stunden blockiert. Sie...
...mussten vor der Ankunft des Castor-Transports weggetragen werden - zurück blieben ihre mit Stroh gefüllten, als Sitzkissen genutzten Säcke.
Um die Blockaden aufzulösen, griffen die Polizisten zum Teil hart durch. Castor-Gegner beklagten das Vorgehen der Beamten als übertrieben, die Polizeigewerkschaft warf den Demonstranten Gewalttätigkeit vor.
Proteste am Sonntag: In der Nähe von Hitzacker hatten vier Bauern insgesamt 15 Stunden auf den Schienen ausgeharrt, sie hatten sich an eine Betonpyramide gekettet. Erst dann gaben sie freiwillig auf.
Für den Protest nahmen Atomkraftgegener wie dieser Mann so einiges in Kauf.
Ein anderer Protestler kam verkleidet. Insgesamt zog sich der Castor-Transport wegen zahlreicher Blockaden rund 125 Stunden hin.