Caught in the Act Zurück in die Neunziger
Mitte der Neunzigerjahre waren Caught in the Act eine der erfolgreichsten Boybands in Europa. 1998 dann die Trennung, tränenreich.
18 Jahre später hat sich Caught in the Act wiedervereinigt. In einem Klinkerbau im Westen von Amsterdam probt die Band für ihre "Back for Love"-Tour.
Moment, Caught in the Act, waren das nicht vier Boys? Richtig, Benjamin Boyce fehlt. Das vierte Gründungsmitglied will sich auf seine Arbeit als Solomusiker konzentrieren, heißt es.
Also geben Bastiaan Ragas, Eloy de Jong und Lee Baxter (v.l.n.r.) zu dritt die Boyband.
Kein Witz, so sah das aus, als Caught in the Act in den Neunzigerjahren durch Deutschland tourten. Die überwiegend weiblichen Fans heulten, kreischten und waren außer sich. Hier eine Szene aus Magdeburg.
Kinn raus und Herzeroberungsblick an: Die Boys, 1996 in Saarbrücken, auf dem Höhepunkt ihres Ruhms.
Liegt da schon Wehmut im Blick von Lee Baxter (r.)? Im August 1998 geben Caught in the Act ihr letztes gemeinsames Konzert in Magdeburg.
Vom Glitter und Glamour der Neunzigerjahre spürt man nichts: Die gealterten Boys üben in einem schlichten Tanzstudio ihre neue Choreografie ein.
"Du siehst aus, als würdest du den Verkehr einweisen", sagt Lee zu Eloy. Tja, sie sind halt keine 20 mehr.
Die Boys habe sich eine Karriere jenseits von Caught in the Act aufgebaut, keiner der drei ist auf das Comeback angewiesen. Die Wiedervereinigung sei für ihn aber "eine nette Kirsche auf dem Kuchen", sagt Eloy.
Die Comeback-Tour steht übrigens unter dem Motto "Back for Love". Klar, für was sonst?