Cebit 2009: Cooler Krimskrams - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Cebit 2009 Cooler Krimskrams

Die Cebit in Hannover laviert irgendwo zwischen Business-Marktplatz und digitale Spielzeugmesse - aber das macht ihren Reiz aus. Und noch immer gibt es genügend Unternehmen, die sie als prominente Plattform für Produkt-Neuvorstellungen sehen. SPIEGEL ONLINE wagt einen ersten Blick.
1 / 10

Dell Inspiron 10: Ein Netbook sieht aus wie das andere, Variationen gibt es gemeinhin nur bei Farben, Tastatur und Akku. Das Inspiron aber ist ein Netbook der nächsten Generation: Dual-Core-CPU und HDMI setzen eine erste Duftmarke, bald folgen größere Versionen mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher, Maxi-Festplatte, TV-Tuner und HD-Grafik.

2 / 10

Neue Märkte: Magix bringt seine populäre Musik-Sample-Software Music Maker auf die PS2. Das irritiert erst einmal, ist aber schlüssig: Man kann damit durchaus spielen - wenn man einen Gitarren-Controller daran hängt, über den man die Sample abruft. Damit ist dann mehr drin, als nur vorgegebene Stückchen nachzumachen: Man wird selbst kreativ, mit allen Vor- und Nachteilen. Echte Gitarren gibt es übrigens auch noch, in allen Formen, Farben und Preisklassen. Muss man sie nur spielen lernen.

3 / 10

Andres RPDA 800: Sind Sie Söldner, Katastrophenhelfer oder einfach nur schusselig? Dann ist ein "ruggetized" PDA genau das Richtige für Sie: Das Ding darf ins Wasser oder von einer meterhohen Mauer auf Beton fallen. Ansonsten steht es zwischen PDA und Tablet-PC: Es bietet Fingerabdruck-Scanner und 7-Zoll-Touch-Display, GPS und Navi, UMTS, GRPS, Edge, W-Lan, Bluetooth ... - und kostet in der Basisversion ab 700 Euro. Das System ist modular, der Grundpreis analog dazu ebenfalls stark ausbaubar.

4 / 10

Handy für Unentschlossene: Acer zeigte zuerst in Barcelona das DX900. Das cleverste Feature des Smartphones: Man muss sich nicht entscheiden, sondern kann zwei Sim-Karten einstecken, um zwischen Telefonnummern und Anbietern hin und her zu wechseln. Acer trumpft in Hannover auf ...

Foto: TMN
5 / 10

... und kommt mit einem prall gefüllten Warenkörbchen, das vom neuen Netbook mit Sechs-Zellen-Akku bis zur frischen Auswahl modischer digitaler Bilderrahmen reicht. Der AF308 zeichnet sich mit einem "goldfarbenem Wellenmotiv auf tiefschwarzem Innenrahmen und chromfarbenem Rand mit weich abgerundeten Ecken" aus (Original-PR-Poesie von Acer).

6 / 10

Na, wo laufen Sie denn? Das ist Trend 2009: Nachdem Navigationssysteme zuverlässig dafür sorgen, dass wir sogar unsere täglichen Fahrwege schaffen, ohne uns zu verirren, soll nun auch Fußgängern geholfen werden. Fehlt nur noch die Inhouse-Navigation: Wo war das noch mal, dieses Badezimmer?

Foto: TMN
7 / 10

Alleskönner: Die FritzBox lernt weiter dazu, beherrscht in diesem Jahr acht Funktionen, integriert nun auch die Basisstation fürs Schnurlos-Telefon, bietet zwei Gigabyte Speicherplatz und frisst dabei weniger Strom als zuvor, behauptet Hersteller AVM.

Foto: TMN
8 / 10

Noch ein Trend: Beamer bleiben beliebt, nun aber mit LED-Leuchten statt der kostspieligen Lampen. Acers K10, käuflich seit Dezember 2008, gehört zu den ausgereifteren Pico-Beamern: Die Lichtquelle soll 20.000 Stunden halten und ein (dann eher schummriges) Bild bis fast vier Meter Breite ermöglichen. Doch das ist nicht der Clou an solchen Projektoren: Sie sind wahrhaft mobil, denn man kann sie in die Tasche stecken. Die Maße des K10: 127 mal 48,5 mal 122 Milimeter. Das ist nicht Kino, aber tragbar.

Foto: TMN
9 / 10

Asus punktet weiter: Wie 2008 dürfte der Stand von Asus auch auf der Cebit 2009 unter ständiger Belagerung stehen. Kein Wunder, die EeePC-Produktfamilie wächst, und noch immer gehen den Netbook- und Nettop-Erfindern die Ideen nicht aus. Hier eine besonders pfiffige: Das Eeee Keyboard ist ein PC mit Netbook-typischen Leistungswerten, der sein Bild direkt auf einen LCD-Fernseher überträgt. Sieht so der so lang erwartete Wohnzimmer-PC aus?

Foto: TMN
10 / 10

Seltsam: Diesen Riegel wird man im Bereich "Banking & Finance" zu sehen bekommen, am Stand der Firma Kobil. Die hat sich auf etwas ganz Gegentrendiges spezialisiert: Datensicherheit. Die "mIDentity"-Produkte sollen finanzielle Transaktionen absichern, bis hin zu Kartenlesegeräten für Endkunden.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?