Cebit: Hannover im Gadget-Rausch - DER SPIEGEL
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Cebit Hannover im Gadget-Rausch

Zehntausende von Geräten warten in Hannovers Messehallen darauf, von potentiellen Kunden entdeckt zu werden. Doch die Cebit hat mehr zu bieten als Regale voller Gadgets.
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Weit mehr als Spielzeuge: Was das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz in Hannover zu zeigen hat, ist nicht nur possierlich, sondern technisch höchst anspruchsvoll. Solche humanoiden Klein-Roboter treten in Tunieren gegeneinander an, um sich beim Fußball zu messen. Sie sind dabei nicht etwa ferngesteuert, sondern autonom agierende Einzelsysteme, die in Kooperation miteinander ein komplexes Ballspiel zu bewältigen haben.

Foto: DANIEL MIHAILESCU/ AFP
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Das ist ganz hohe Schule - daran, dass sie dabei auch noch Gyroskop-gesteuert den aufrechten Gang beherrschen, hat man sich inzwischen schon fast gewöhnt. Das in Halle 9, Stand B45 zu sehende Team B-Human wurde übrigens 2009 Weltmeister im Roboter-Fußball: Es erzielte ein Torverhältnis von 64:1 in acht Spielen - und damit mehr Treffer als alle seine Gegner zusammen.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
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Da ist er wieder: Microsoft bringt einmal mehr seinen berührungsempfindlichen, interaktiven Tisch mit nach Hannover. "Surface" gehört seit 2007 zu Microsofts Lieblingsshowstücken, ist aber immer wieder neu, weil sich die Technik im Alltag noch immer nicht durchgesetzt hat. In diesem Jahr entdeckt Microsoft Nutzungsmöglichkeiten für Surface im Klassenzimmer,...

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
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...bis hin zu dieser spielerischen Anwendung, bei der Schüler im Wettstreit miteinander Kopfnüsse knacken - Puzzle einmal anders.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
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Wohin guckst du? Ein junger Mann delektiert sich angeblich bei einem Videospiel, scheint sich auf dem Bild aber mehr für die junge Dame mit den dekorativen Wummen zu interessieren, die sich der Fotograf ins Bild gestellt hat.

Foto: THOMAS PETER/ REUTERS
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Nicht neu, aber trendy: Das ist keine 3D- und auch keine Sonnenbrille, sondern eine Kamera von Taide Electronics. Über den Sinn und die Bewertung kann man streiten, Käufer wird sie trotzdem finden.

Foto: THOMAS PETER/ REUTERS
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Streitobjekt: Diese bunten Scheußlichkeiten sind der aktuelle Anlass für hitzige politische Debatten - Googles berüchtigte Street-View-Kamerawagen. Google leistet sich erstmals eine Präsenz auf der Cebit.

Foto: CHRISTIAN CHARISIUS/ REUTERS
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Hochgelobt und heiß umstritten: Der elektronische Personalausweis ist längst beschlossene Sache und ab November 2010 Pflicht. In Hannover wirbt das Fraunhofer Institut noch einmal für seine Vorzüge, denn noch hat die kleine Karte ein Imageproblem - der Ausweis hat einen eingebauten Chip, dessen Daten auch auf Abstand ausgelesen werden können.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
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Preisfrage: Wofür wirbt dieses Modell? Klar, das haben Sie natürlich sofort entdeckt: Für Handy-Taschen. Die waren einst ein Trend-Produkt, sind heute aber in jedem 1-Euro-Laden zu haben. Da muss man sich schon ins Zeug legen, um Aufmerksamkeit zu erregen.

Foto: Peter Steffen/ dpa
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Schlipsträger: Die Cebit ist in erster Linie eine Fachmesse, auf der Industrie- und Handelsvertreter zusammenkommen. Ihr Erfolg bemisst sich primär am Volumen der erzielten Geschäftsabschlüsse.

Foto: Philipp Schulze/ dpa
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Das Trend-Thema Nummer eins: Cebit-Besucher sehen sich eine 3-D-Präsentation der Telekom an. Das Thema 3D begegnet den Besuchern an zahlreichen Stellen - bei Kameras, verschiedenen Brillendesigns und -techniken, bei Monitor-, Rechner- und Unterhaltungselektronik-Herstellern.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
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Cheffes Traum, Arbeiters Albtraum: Anna Lewandowski demonstriert die SAP-Entwicklung SiWear, eine Kooperation mit Daimler und anderen. Die Augmented-Reality-Brille soll das gerade gesehene mit Informationslayern überlagern - und so quasi als "Fernsteuerung" des Arbeiters von vornherein verhindern, dass dieser Fehler macht. Der kann sich das Denken dann fast komplett sparen, im Gegensatz zu dem...

Foto: Philipp Schulze/ dpa
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...Spieler, der am Stand der TU Berlin, Berlin Institute of Technology, einen Flipper nur mit Gedankenkraft steuern soll. Der Proband hat natürlich bereits Übung, die Maschine nur über die kapazitiven Elektroenzepha­lografie-Messungen zu beeinflussen. Wer es selbst probieren will: Halle 9, Stand B40

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
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Nicht übermäßig eng, aber gut besucht: Die Cebit erwartet keine Besucherrekorde, hofft aber darauf, den Negativ-Trend der letzten Jahre aufhalten zu können.

Foto: DDP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?