Cebit Kleine Roboter und große Augen
PaceBlade Hardcore-Tablets: Zwischen Computerspiel-Zubehör und Musiksoftware steht man in Halle 19 der Cebit plötzlich diesen Geräten gegenüber, Tablet-Computer, die für den professionellen Einsatz in besonders robuste Gehäuse gesteckt wurden. Für das Publikum in dieser Halle bestenfalls ein Kuriosum.
Viel Freifläche: Weil sich viele Hersteller mit kleineren Ständen als früher begnügen und etlichen Dickschiffe der Branche fehlen, stehen diverse Hallen leer. Die komplette dritte Hallenreihe war verwaist.
Mercedes SLR Highspeed statt Hightech: Auf einem Rennkurs mitten auf dem Messegelände können sich Messebesucher in einem Mercedes SLR durch enge Kurven schleudern lassen. Jahrmarkt-Atmosphäre kommt auf.
Acer-Tablets Trendthema Tablet: Computerhersteller Acer zeigte auf der Cebit seine neuen Tablet-Computer im 7-Zoll- und 10-Zoll-Format. Geräte, die schickt gestaltet sind und mit Details wie...
...per Fingerwisch hervorschiebbaren Funktionstasten anstelle der üblichen Hardware-Taster glänzen. Zu sehen sind die Neulinge freilich nicht in der regulären Ausstellung, sondern im Pressezentrum der Messe, zu dem nur Fachpublikum und Journalisten Zutritt haben.
Gadget-Schutz zum selber Anmalen: Zubehör, Kabel, Taschen und Hüllen gibt es in Hannover zuhauf zu sehen. Nur selten sind die allerdings so originell wie dieses Produkt, bei dem man zwei Blanko-Hüllen inklusive einiger Buntstifte im Paket kaufen und - mehr oder weniger kunstvoll - beschriften oder bemalen kann.
Die Publikums-Halle: Die Halle 19, nah am Eingang Nord und dem Straßenbahnanschluss gelegen, soll vor allem eine junges Publikum locken, das sich hier an einigen, wenigen Eponaten vergnügen oder nach nebenan zum Computerspiel-Turnier gehen kann.
Das digitale Haustier: Wenn es schon keine neuen Computer und Handys zu sehen gibt, findet man doch immerhin einige originelle Spielzeuge. So wie diesen Pleo-Dinosaurieroboter. Er ist eine Art Tamagotchi 2.0, dem sein Besitzer...
...seine Fähigkeiten und Eigenschaften erst antrainieren muss. So, erklärt der Hersteller, werde jeder Pleo ein Unikat, das auf seinen Besitzer fixiert und zugeschnitten ist. Der Preis von knapp 500 Euro soll mit einem transparenten Modell des Pleo begründet werden, dass die elektrischen Eingeweide des Robo-Dinos zeigt.
Tänzerchen: Das Highlight der Intel-Pressekonferenz waren nicht neue Chips oder futuristische Technologien, sondern eine Balletaufführung dieser Blechkameraden.
Ein alter Bekannter: Das in Deutschland entwickelte Wetab feiert seine Cebit-Premiere mit neuen Funktionen, Zusatz-Hard- und Software. So wird beispielsweise gezeigt, wie man Vitalwerte mithilfe des 2010 unglücklich gestarteten Tablet-PC messen und überwachen kann.